Verhütung

23. Dez 2008 | Von | Rubrik: Vorsorge und Impfungen

Unter dem Oberbegriff Verhütung sind alle die chemischen, hormonellen, mechanischen und natürlichen Mittel und Wege eine Schwangerschaft zu verhindern zusammen gefasst.

Zu den hormonellen Verhütungsmitteln gehört die Antibabypille, das sicherste und beliebteste Verhütungsmittel. Durch eine hohe Konzentration von Hormonen wird der Eisprung unterdrückt und die befruchtete Eizelle kann sich nicht in der Gebärmutterschleimhaut einnisten.

Eine andere Möglichkeit ist das Verhütungspflaster, dass ähnlich verläßlich wie die Pille ist, nur das die Hormone über die Haut abgegeben werden. Das Pflaster wird sieben Tage lang auf die Haut geklebt und dann gewechselt. In 21 Tagen werden drei Pflaster geklebt, nur die letzten Woche ist pflasterfrei, da in dieser Zeit die Regel eintritt.

Zu den chemischen Verhütungsmitteln gehören Gels, Zäpfchen, Sprays und Salben, die ca. 10 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr durch die Scheide eingeführt werden. Sie sollten so nahe wie möglich am Muttermund plaziert werden, damit die Wirkstoffe die Spermien abtöten können.

Die bekanntesten mechanischen Verhütungsmittel sind Kondom und Pessar. Ein Kondom ist, bei richtiger Handhabung, ein sehr sicheres Verhütungsmittel und schützt außerdem vor Geschlechtskrankheiten und einer HIV Infektion. Ein Pessar oder Diaphragma wird durch die Scheide eingeführt und verschließt den Muttermund. Durch die in der Latexmembran enthaltenen Spermizide werden die Spermien abgetötet.

Zu den natürlichen Verhütungsmitteln zählen der Coitus interruptus, der Abbruch des Geschlechtsverkehrs vor der Ejakulation und die Kalendermethode. Bei der Kalendermethode werden die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage im Monatszyklus ausgerechnet. Beide Verhütungsmethoden sind extrem unsicher.


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