Subglanduläre Implantation

15. Sep 2009 | Von | Rubrik: Brust, Schönheitschirurgie

Den größten Anteil der Schönheitsoperationen nehmen die Brustvergrößerungen ein, die neben der Behandlung von Falten in der Regel ausschließlich auch ästhetischen Motiven vorgenommen werden. Meistens fühlen sich die Frauen, die sich für eine Brustvergrößerung entscheiden, mit dem Istzustand ihrer Brust nicht wohl, darunter leidet das Selbstwertgefühl, was auch zu Depressionen bei den Betroffenen führen kann.

Zur Vergrößerung der Brust wird ein Implantat eingebracht. Die Platzierung kann auf zwei unterschiedliche Arten erfolgen, wird das Gelpolster oberhalb des Brustmuskels angebracht, handelt es sich um eine so genannte subglanduläre Implantation. Dieses Verfahren wird bei Weitem nicht so häufig angewendet wie die submuskuläre Implantation, bei der das Gelpolster unter dem Brustmuskel platziert wird.

Die subglanduläre Implantation geht mit einer kürzeren Operationszeit einher und die Patientin kann sich von dem Eingriff auch schneller erholen. Ein Nachteil dieser Methode ist, dass die Ränder des Implantats unter Umständen unter der Haut zu sehen sind, besonders wenn die Patientin sehr schlank ist. Bei späteren Mammografien kann es schwierig sein, etwas zu erkennen, weil das Implantat subglandulär eingebracht wurde. Welches Verfahren bei der Einbringung des Implantats letztlich genutzt wird, entscheidet der Chirurg gemeinsam mit der Patientin, dabei werden die persönlichen Bedürfnisse der Patientin berücksichtigt. Die subglanduläre Implantation ist beispielsweise angesagt, wenn die Brust extrem hängt oder Entwicklungsstörungen vorliegen.

Bei der subglandulären Implantation bleibt das Brustgewebe im Wesentlichen unberührt, der Chirurg führt den Hautschnitt so durch, dass er nach der Brustoperation nicht mehr zu sehen ist, meist an der Unterbrustfalte entlang oder direkt um den Warzenhof. Diese Art der Implantation entspricht eigentlich eher dem natürlichen Brustgewebe, da auch das sich oberhalb des Brustmuskels befindet.

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