Gesäßstraffung
2. Dez 2008 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: SchönheitschirurgieViele Frauen träumen von einem straffen Gesäß. Doch durch schlechte Gene und altersbedingten Elastizitäsverlust der Haut wird dieses Schönheitsideal oft nicht erreicht. Es können sich Hautüberschüsse bilden, die man nicht durch ausreichend viel Sport und durch keine Diät zum verschwinden bringen kann. Dieses Phänomen ist besonders oft nach erfolgreichen Diäten zu verzeichnen. Daher wird oft nach einer starken Gewichtsreduktion eine Gesäßstraffung notwendig.
Für den Fall, dass noch genügend elastisches Gewebe vorhanden ist, genügt jedoch ein Fettabsaugen. Die Haut bildet sich nach dem Eingriff selber zurück und wird straff.
Gerade, wenn durch Alterung das Gesäß schlaff wird, kann eine Korrektur in Form einer Gesäßstraffung vorgenommen werden. Dieser Eingriff wird meist mit dem Fettabsaugen kombiniert.
Vor der Operation muss aus hygienischen Gründen für bis zu zwei Tagen ein Blasenkatheter gelegt werden. Die Hautschnitte verlaufen bei diesem Eingriff von der äußeren Seite der Gesäßfalte nach vorn zur Leiste. Dort sind später auch noch später Vernarbungen zu sehen. In die Wunde werden Drainageschläuche eingelegt. So kann das Wundsekret abließen. Bereits wenige Tage nach der Operation werden die Schläuche entfernt. Um die Narbenbildung zu minimieren wird ein Kompressionsverband unmittelbar nach der Gesäßstraffung angelegt.
Es muss mit einem Klinikaufenthalt von bis zu zwei Tagen gerechnet werden, wobei die Voruntersuchungen für die Gesäßstraffung in der Klinik selbst oder vom Hausarzt vorgenommen werden dürfen.
Die Gesäßstraffung dauert ca. zwei Stunden und wird meist stationär mit anschließendem Klinikaufenthalt von zwei Tagen durchgeführt. Dabei wird meist zur bequemeren Vollnarkose gegriffen, um den Patienten zusätzliches Leid zu ersparen. Es folgen zwei bis drei Wochen Genesungszeit, wobei erst nach dieser Zeit die Fäden gezogen werden. Weiterhin dürfen zwei Monate keine starken körperlichen Anstrengungen unternommen werden.
Nach der Gesäßstraffung darf ebenfalls sechs Monate keine direkte Sonnenstrahlung auf die betreffenden Körperteile wirken. Wichtig ist, den Arzt seines Vertrauens mit diesem Eingriff zu beauftragen.
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