Halslifting

10. Jun 2010 | Von | Rubrik: Schönheitschirurgie

Ein Halslifting zielt darauf ab, den sichtbaren Alterungsprozess positiv zu verändern. Generell sollte ein solcher Eingriff erst nach ausführlicher Beratung mit dem zuständigen Facharzt erfolgen. Eine Operation ist allerdings nicht zu empfehlen, sollte eine Allgemeinerkrankung bestehen, die zu einem hohen Risiko von Komplikationen führt.

Durch einen solchen Eingriff verspricht man sich eine dauerhafte Korrektur der Alterserscheinungen. Vor allem dank der Verbesserung der Elastizität der Haut soll ein frischeres Aussehen erreicht werden.
Die Operation kann unter Voll- oder Teilnarkose erfolgen. Da die Verjüngung natürlich erscheinen soll, darf nicht nur die obere Hautschicht gestrafft werden. Außerdem wird so das ästhetische Aussehen nicht verändert und möglichen Operationsnarben vorgebeugt. Daher verspricht man sich von einem mehrschichtiges Operationsverfahren den meisten Erfolg. In den unteren Schichten befinden sich das Bindegewebe, die Muskeln und das Fettgewebe. Diese werden im Idealfall alle einzeln nach einer Analyse korrigiert. Bei einem Halslifting wird vor allem zuerst die Zügelung des Halsmuskel vorgenommen. Nachdem die untere Schicht gestrafft wurde, kann die Haut problemlos darüber wieder ausgebreitet werden, damit die Mimik nicht unter dem Eingriff leidet.

Obwohl nur selten Komplikationen auftreten, wird ein dauerhafter Aufenthalt in einer Klinik empfohlen. Zur Vorbereitung sollte zunächst der Hausarzt aufgesucht werden. Bestimmte Labor- und Blutuntersuchungen sowie ein EKG müssen vorgenommen werden. Nach Möglichkeit sollte vier Wochen vor der OP nicht mehr geraucht und keine acetylsalicylsäurehaltigen Medikamente eingenommen werden.

Nach dem Eingriff verschwinden die Schwellungen meist nach spätesten 14 Tagen und das Ergebnis wird sichtbar. Nach der Entlassung aus der Klinik sind allerdings dennoch regelmäßige Nachbehandlungen nötig, um die Fäden zu ziehen und den Heilungsprozess zu unterstützen.





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