Fettgewebsunterspritzung
16. Nov 2008 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: SchönheitschirurgieDie Schönheitschirurgie ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Doch nicht nur Brustvergrößerung und Lifting sind hierbei angesagt, auch die Verschönerung und Verjüngung von Händen oder die Beseitigung eingefallener Wangen liegen im Trend. Gerade die Hände sind hierbei für viele Frauen sehr wichtig, denn sie verraten durch die im Laufe der Jahre entstandenen Falten sowie die durchscheinenden Sehnen und Knochen das wahre Alter.
Um die Hände wieder jünger aussehen zu lassen, kann die Fettgewebsunterspritzung angewendet werden. Hierfür wird zuerst Fett aus dem Körper gewonnen, welches anschließend durch Zentrifugation aufbereitet und wieder nutzbar gemacht wird. Dieses Fett kann dann bedenkenlos als Eigenfett wieder in den Körper gespritzt werden.
Durch die Fettgewebsunterspritzung wird das Gewebe aufgepolstert, die Haut wirkt straffer. Sehnen und Adern, die vorher die Hände zierten, werden bedenkt und sind so nicht mehr sichtbar.
Die Fettgewebsunterspritzung kann weiterhin bei einer erworbenen oder auch angeborenen defekten Unterhaut genutzt werden, so dass diese Dellen in gewissem Umfang ausgeglichen werden. Auch wenn nach einer unsachgemäßen Fettabsaugung Dellen entstanden sind, können diese mit Hilfe der Fettgewebsunterspritzung wieder ausgeglichen werden.
Zu bedenken ist, dass die Fettgewebsunterspritzung nicht dauerhaft ist, denn Eigenfett wird vom Körper in gewissem Maße wieder zurückgebildet. Daher ist es nötig, je nach Patient, ein bis zwei Nachbehandlungen zu tätigen, um ein wirklich bleibendes Ergebnis zu erzielen.
In jedem Fall wird die Fettgewebsunterspritzung in Lokalbetäubung vorgenommen, auch im Rahmen einer Fettabsaugung ist dies grundsätzlich möglich. Die Risiken der Behandlung sind eher gering, in einigen Fällen treten jedoch Infektionen, Blutungen oder auch Nervenverletzungen auf.
Da die Menge an Fett, die eingespritzt wird, aufgrund des folgenden Abbaus etwas größer ist als tatsächlich benötigt, tritt anfangs eine Schwellung auf. Mit dem Rückgang dieser Schwellung ist nach etwa einer Woche zu rechnen.
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