Busenoperation | Verkleinerung, Vergrößerung, Straffung – nahezu alles ist heute möglich

21. Aug 2009 | Von | Rubrik: Brust, Schönheitschirurgie

Unter Busenoperationen versteht man all jene operative Eingriffe, welche die Brust einer Frau in der Regel optisch aufwerten sollen. Hierzu existieren verschiedene Zielsetzungen und verschiedene Möglichkeiten, diese umzusetzen. Über eben diese möglichen Prozesse soll im folgenden Text eine Übersicht gewährt werden.

So ist bei außergewöhnlich großen Brüsten ein Trend erkennbar, nach welchem diese verkleinert werden. Dies macht nicht nur aus optischen Gründen einen Sinn, da übermäßig große Brüste oftmals als übertrieben und unpassend empfunden werden. Vielmehr stellt das Gewicht dieser auch eine große Belastung für den Rücken, also die Wirbelsäule dar, welche auf Dauer zu irreversiblen Schäden im Haltungsapparat führen kann. Eine Brustverkleinerung bedeutet in diesem Zusammenhang auch eine gesundheitlich förderliche Gewichtsreduzierung. Als Voraussetzung für die eigentliche Brustoperation ist neben der Größe lediglich das vollendete Wachstum erforderlich. Sie wird unter Vollnarkose durchgeführt, wobei zunächst ein senkrechter Schnitt unterhalb der Brustwarze erfolgt. Daraufhin wird durch diese Öffnung Teile des Fett- und Drüsengewebes entfernt. Bevor die Wunde wieder verschlossen wird, wird zudem die nun überschüssige Haut abgetrennt. Hierdurch erreicht die gesa mte Brust eine Straffung, welche für eine optische Verkleinerung unerlässlich ist.

Natürlich existiert im Zusammenhang mit Busenoperationen auch das Bestreben, diese zu vergrößern. Diese ist, im Gegensatz zur Verkleinerung, ein rein ästhetischer Eingriff, welcher sonst keinerlei gesundheitliche Vorzüge bietet, sondern eher noch Belastungen für die Rückenmuskulatur darstellt. Um eine Brustvergrößerung durchzuführen, werden entweder Implantate oder körpereigenes Fettgewebe in die entsprechende Region gegeben. Bei ersterem hat sich der Einsatz von Silikonplantaten durchgesetzt und bewährt. Diese bieten relativ gut vorhersehbare Ergebnisse, welche in den letzten Jahren an Sicherheit und realistischem Oberflächengefühl gewonnen haben. Neben den natürlichen Risiken, welche jede Operation beinhaltet, ist bei einem Einsetzen der Implantate eine Abstoßungsreaktion zu fürchten, welche unter dem Namen Kabselfibrose bekannt ist. Diese löst, neben Schmerzen, punktartige Verhärtungen bis zu ganzen Verformungserscheinungen im Brustbereich aus.

Zuletzt wird unter Busenoperationen auch noch die Busenstraffung verstanden. Diese ist für all jene Frauen geeignet, welchen die eigentliche Größe der Brüste genügt, die Schlaffheit und Deformation dieser aber missfällt. Um eine Straffung zu erreichen, wird dann entweder die Außenhaut verkleinert oder das Innere, also primär Fettgewebe, soweit angereichert, dass im Außenbereich wieder eine Spannung auftritt.

Egal um welche Art von Busenoperation es sich handelt, so existieren immer Risikofaktoren und negative Begleiterscheinungen, welche vor jeder OP bedacht werden sollten. So entstehen oftmals Narben, welche den optischen Aspekt negativ prägen dürften. Zudem ändert sich oftmals das Gefühl der Brust, was mit jenem einer anhaltenden Taubheit verglichen werden kann.


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