Brustverkleinerung
28. Aug 2008 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: Brust, SchönheitschirurgieÄhnlich wie Frauen mit zu kleinen Brüsten leiden, leiden auch Frauen mit zu großen Brüsten und haben dazu noch entsprechende gesundheitliche Beschwerden. In solchen Fällen wird dann eine Brustverkleinerung vorgenommen. In manchen Fällen haben die Betroffenen Glück und die Krankenkassen stufen die Brustverkleinerung als medizinisch notwendig ein, was bedeutet, sie übernehmen die Kosten dieser teuren Operation.
Die weibliche Brust besteht zum großen Teil aus Drüsen und Fettgewebe. Bei einer Brustverkleinerung wird dieses Gewebe reduziert und die Brust wird neu geformt. Dabei werden die Brustwarzen dann in die neue Höhe verlagert und wieder eingenäht. Das kann zur Folge haben, dass die betroffene Patientin nicht mehr in der Lage ist, zu stillen.
Für die Brustverkleinerung gibt es verschiedene Operationstechniken, eine davon ist die so genannte Lejour-Technik. Diese Methode zeichnet sich dadurch aus, dass nur wenige Narben entstehen. Sie ist allerdings nur anwendbar, wenn nicht mehr als 500 Gramm Gewebe entfernt werden muss. Eine andere Technik ist die T-Technik/L-Technik, diese findet bei Brustverkleinerungen mit größerem Volumen Anwendung. Der Chirurg schneidet dabei um die Brustwarze herum und dann senkrecht nach unten bis zur Brustumschlagsfalte.
Wie bei jeder anderen Operation auch, bestehen bei einer Brustverkleinerung für die Patientin Risiken und Gefahren, die im Vorfeld mit dem Arzt besprochen werden müssen. Meist gehen die Frauen mit zu großen Brüsten das Risiko ein, weil sie unter dem Gewicht der Brüste stark leiden oder seelisch belastet sind und ihr Selbstbewusstsein entsprechend leidet. Manche Frauen mit zu großen Brüsten bekommen starke Rückenprobleme, weil sie ständig eine falsche Körperhaltung haben, um ihre Brüste zu verstecken oder weil diese so schwer sind.
Lesen Sie dazu jetzt weiter bei Medizin-Blog.net:
Mehr zu den Schlagwörtern dieses Artikels:
Brust, Schönheitschirurgie
