Brustverkleinerung

8. Sep 2009 | Von | Rubrik: Brust, Schönheitschirurgie

Nicht nur zu kleine Brüste können das psychische Wohlbefinden von Frauen beeinträchtigen, auch ein zu großer Busen kann eine Belastung sein. Dazu kommt, dass große, hängende Brüste manchmal sogar schmerzhaft sind, so dass es sich bei Brustverkleinerungen nicht immer um Schönheitsoperationen handelt. Die schweren Brüste können Rückenschmerzen verursachen, denn oft wird, aus Scham oder wegen des Gewichts des Busens, eine gebeugte Körperhaltung eingenommen.

Manche Frau denkt aus diesen Gründen bei sehr großen Brüsten an eine chirurgische Brustverkleinerung. Ziel des Eingriffs sind zwei schöne, gleichmäßig geformte Brüste, die zur Körperstatur der Frau passen. Eine Operation in Vollnarkose ist allerdings mit den entsprechenden Risiken verbunden, wobei diese in den letzten Jahren immer geringer geworden sind. Auch bleiben sichtbare Narben um die Brustwarze und zwischen Brustfalte und Warze zurück. Gute Chirurgen versuchen diese Narben möglichst unter der Brust zu “verstecken”.

Bei der Operation wird Gewebe aus den unteren Teilen der Brüste entfernt, danach wird jede Brust neu modelliert. Die Nerven und Blutgefäße um die Brustwarzen sollten dabei nicht beschädigt werden. Nach der OP wird noch mehrere Wochen lang ein Stützverband verordnet, damit die Wunde verheilen kann.

In den ersten Tagen nach der Operation muss mit Schmerzen gerechnet werden. Drainagen, die dem Blutabfluss dienen, werden nach zwei bis drei Tagen gezogen, die Fäden nach etwa zwei Wochen. Die Heilungszeit beträgt im Schnitt sechs Wochen, wobei im ersten halben Jahr nach der Operation auf schwere körperliche Arbeit, Sport und Suana verzichtet werden sollte.


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