Botox – Nervengift zur Faltenunterspritzung

29. Aug 2008 | Von | Rubrik: Schönheitschirurgie

Botox ist ein Nervengift, das erfolgreich zur Korrektur von Falten im Gesicht angewendet wird. Falten entstehen durch den natürlichen Prozess des Alterns. In manchen Fällen treten Falten verstärkt auf, wenn sich Betroffene zu häufig in der Sonne aufgehalten haben oder auch durch starken Tabakkonsum.

Wer sich durch die Falten beeinträchtigt fühlt und jünger aussehen möchte, der lässt sich heutzutage Botox in die Haut injizieren. Dieses Gift verhindert oder stoppt die Überleitung von Nerveninformationen auf die Muskeln, was zu weniger Muskelbewegungen im Gesicht führt, die Faltenbildung wird dadurch gemindert. Weil nicht alle Muskeln gelähmt werden, entsteht ein Gesicht, das nicht starr aussieht, sondern nur glatter wirkt. Für die Einspritzung zur Faltenglättung hat Botox keine Zulassung, deshalb sind die Ärzte besonders verpflichtet, die Patienten über die Risiken und Folgen von Botox aufzuklären.

Im Rahmen der ästhetischen Chirurgie ist Botox besonders beliebt bei der Bekämpfung von so genannten Krähenfüßen, das sind die seitlichen Augenfalten und bei den Zornesfalten auf der Stirn. Für andere Falten ist Botox aufgrund seiner Eigenschaften eher weniger gut geeignet, sodass dann eher eine Operation oder eine Laserbehandlung durchgeführt werden müssen.

In der Regel vertragen die Patienten Botox gut und der Wirkungseffekt wird schon nach drei Tagen sichtbar, ist aber nicht dauerhaft. Die Wirkung von Botox hält maximal ein halbes Jahr an, danach muss Botox dann erneut an den gewünschten Stellen injiziert werden. Die Vorgehensweise ist so einfach, dass viele Patienten sich mittlerweile ihre Botox Spritzen in der Mittagspause holen können.


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