Fruchtsäure in der Hautpflege
www.medizin-blog.net am 22. Nov 2010 | Rubrik: Haut, Schönheit und KosmetikFruchtsäure wird häufig empfohlen, um Hautunreinheiten zu behandeln und das Gesamterscheinungsbild der Haut zu verbessern. Fruchtsäurehaltige Präparate werden auch bei leichten bis mittelschweren Fällen von Akne eingesetzt. Je nach Schweregrad und Ausprägungsform der Akne, kann Fruchtsäure als alleiniges oder ergänzendes Behandlungsmittel eingesetzt werden.
Wie wirkt Fruchtsäure?
Fruchtsäure hat eine schälende Wirkung und unterstützt die Haut bei der Regeneration und Neubildung von Zellen. Die Fruchtsäure löst die oberen, abgestorbenen und verhornten Hautzellschichten ab und sorgt so dafür, dass die Haut stets ein frisches und glattes Erscheinungsbild hat. Dadurch wird potenziellen Porenverstopfungen durch Talg, welche die Hauptursache für Pickel und Mitesser darstellen, vorgebeugt. Der Talg, welcher im Haarkanal von den Talgdrüsen produziert wird, kann über die Pore abfließen und das reine Erscheinungsbild der Haut bleibt gewahrt. Darüber hinaus werden durch die Fruchtsäure bereits bestehende Mitesser in der Haut geöffnet, was Entzündungen und damit das Entstehen von “Eiterpickeln” vermeidet.
Anwendung
Die häufigste Anwendungsform von fruchtsäurehaltigen Präparaten ist das Auftragen auf die Haut in Form eines Peelings. Dies wird vor Ort in der Hautarztpraxis oder beim Kosmetiker durchgeführt und kostet pro Behandlung etwa 30 bis 50 Euro. Eine Behandlung bietet sich immer dann an, wenn die Haut beginnt, ihre glatte und geschmeidige Oberfläche zu verlieren – der Zeitraum in dem dies geschieht, variiert je nach Hauttyp. Um einen dauerhaften Erfolg bei der Akne-Therapie zu gewährleisten, ist eine kontinuierliche Behandlung von etwa zwei bis drei Sitzungen im Monat notwendig.
Nebenwirkungen
Aufgrund der schälenden Wirkung der Fruchtsäure kann es zu Hautreizungen kommen. Typische Symptome ähneln denen eines Sonnenbrands und sind durch Hautrötungen, Brennen, Hautschuppung und Juckreiz gekennzeichnet.
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