Zahnfehlstellung

23. Okt 2008 | Von | Rubrik: Krankheiten und Probleme, Zahnbehandlung, Zähne

Eine optimale Stellung der Zähne ist nicht nur aus ästhetischen Gründen wichtig – eine Zahnfehlstellung kann zu allerlei Folgeschäden wie etwa Sprechproblemen, Schmerzen und Verspannungen der Kiefer- und Gesichtsmuskulatur, Störungen des Verdauungstrakts sowie Ohrgeräusche oder Beschwerden in der Halswirbelsäule führen.

Etwa 50 % der Zahnfehlstellungen bei Kindern und Jugendlichen sind genetisch bedingt, wogegen die übrigen Zahnfehlstellungen und schiefe Zähne ihre Ursache in falschen Angewohnheiten wie zum Beispiel ständiges Daumenlutschen, langjährigen Schnullergebrauch oder ständige Mundatmung haben.

Bei der Diagnose wird anhand von Gipsabdrücken und Röntgenbildern festgestellt, ob nur eine Zahnfehlstellung oder aber auch eine Kieferfehlstellung vorliegt. Die Diagnose sollte möglichst frühzeitig gestellt werden, wenn zum Beispiel schon im Milchgebiss Zahnfehlstellungen zu beobachten sind.

Spätestens nach dem Wechsel zu den bleibenden Zähnen sollte ein Kieferorthopäde bei Zahnfehlstellungen aufgesucht werden, denn je früher ein individueller Therapieplan der Zahnchirurgie erstellt und durchgeführt werden kann, desto kürzer ist die Behandlungszeit und die Chance auf ein optimales Ergebnis steigt.

Wird eine Behandlung mit kieferorthopädischen Apparaturen etwa Zahnspangen nötig, so nutzt man hierfür die Wachstumsphase der Kinder und Jugendlichen, um Kiefer und Zähne in die richtige Stellung zu bringen. Zwar ist auch bei Erwachsenen noch eine Korrektur möglich, diese dauert aber sehr viel länger und kann zu höheren Kieferschmerzen führen.





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