Verbrennungen
1. Sep 2008 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: Krankheiten und ProblemeAls Verbrennung werden Verletzungen bezeichnet, welche durch Kontakt mit großer Hitze wie etwa durch Feuer, hervorgerufen werden. Verbrennungen werden in Verbrennungen 1., 2. und 3. Grades unterteilt je nachdem wie schwer sie sind.
Bei Verbrennungen 1. Grades handelt es sich meist nur um begrenzte Hautrötungen. Sie werden am besten für etwa 10 Minuten unter fließendem Wasser gekühlt. Anschließend empfiehlt es sich ein spezielles kühlendes Gel oder eine Brandsalbe aufzutragen, entsprechende Präperate erhält man in jeder Apotheke.
Verbrennungen 2. Grades zeichnen sich durch Bildung von Brandblasen, einhergehend mit intensiven Hautrötungen, aus. Es kann vorkommen, dass diese Blasen aufgehen, dann sollte eine antiseptische Wundauflage oder eine sterile Mullkompresse aufgelegt werden. Dies dient dazu, die Wunde vor Verunreinigungen zu schützen und somit das Infektionsrisiko der Wunde zu senken. Verbrennungen 2. Grades sollten unbedingt von einem Arzt angesehen und versorgt werden.
Die schwerste Art der Verbrennung ist die Verbrennung 3. Grades. Bei ihr ist nicht nur die Oberfläche der Haut betroffen, sondern auch das darunter liegende Gewebe. Je nachdem wie groß die Verbrennung 3. Grades ist, besteht absolute Lebensgefahr. Man sollte die Wunde sofort mit sterilen Mullkompressen oder antiseptischen Wundauflagen bedecken. Ist die Verbrennung sehr großflächig, so kann man auch das Dreieckstuch aus dem Verbandskasten zum Abdecken der Wunde benutzen. In jeden Fall ist ein Krankenwagen zu verständigen, denn die Gefahr ist groß, dass der Patient nach dieser massiven Verletzung in einen Schock fällt. Der Rettungsleitstelle sollte unbedingt mitgeteilt werden, wie groß die Verbrennung ist, so kann sie unter Umständen die nächste auf Brandverletzungen spezialisierte Klinik verständigen und veranlassen, dass der Patient gleich dorthin gebracht wird.
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