Sinusitis
22. Okt 2008 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: Krankheiten und Probleme, NaseBei einer Sinusitis handelt es sich um eine akute oder chronische Nasennebenhöhlenentzündung, die meistens Folge eines Schnupfens ist. Bei der akuten Sinusitis schwellen die Schleimhäute bei einem Schnupfen an, und das gebildete Sekret kann nicht mehr abfließen und setzt sich fest. Die Kieferhöhlen sind hiervon am häufigsten betroffen.
Meist bekommt der Patient bei einer solchen Sinusitis zusätzlich Fieber und starke Schmerzen, die vor allem beim Bücken oder auch Springen verstärkt werden. Bei schwereren Fällen kann auch eine Schwellung im Gesicht auftreten.
In den meisten Fällen sind Viren die Auslöser, aber auch Bakterien oder Allergien können eine Entzündung hervorrufen. Bei der chronischen Sinusitis dauert eine Entzündung bis zu 2-3 Monate. Sie entsteht meist durch eine akute Sinusitis. Von einer rezidivierenden Sinusitis spricht man, wenn diese immer wieder in bestimmten Zeitabständen auftritt. Symptome hierfür sind langanhaltender Verlust des Geruchsinns, wässriger Schnupfen, und Sekret welches in den Rachen läuft. Die Diagnose stellt der Arzt an Hand der Symptomatik, mit einer endoskopischen Untersuchung und mittels einem Abstrich des Nasensekretes.
Das Ziel der Therapie ist natürlich die Linderung der Entzündung. Dafür bekommt der Patient Nasensprays, Nasenspülungen und schleimlösende Medikamente. Des Weiteren werden myrtolhaltige Medikamente verabreicht. Wenn Bakterien als Verursacher gesichert sind, wird in Fällen mit schlimmer Symptomatik Antibiotika gegeben. Eine Operation als Therapie ist nur dann notwendig, wenn dem Patient die medikamentöse Therapie nicht hilft.
In Besonders schweren Fällen kann es durch Einbruch in die Augenhöhle bis zur Erblindung, und durch die enge Nähe zum Gehirn sogar zu einer lebensbedrohlichen Hirnhautentzündung kommen.
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