Senkfuß

19. Okt 2008 | Von | Rubrik: Füße, Krankheiten und Probleme

Ein Senkfuß beginnt damit, das sich das Längsgewölbe des Fußes abflacht. Es handelt sich hier um eine Fußfehlstellung. Hierbei werden Bänder und Sehnen stark gedehnt, das Fersenbein tritt tiefer, und es kommt zum Knickfuß und später auch zum Plattfuß.

Der Senkfuß bereitet dem Patienten normalerweise keine Schmerzen. Nur wenn keine Behandlung statt findet, können im späteren Lebensalter durch die unphysiologischen Bewegungsabläufe Schmerzen auftreten. Eine Überbelastung, schwaches Bindegewebe und schwache Muskulatur sowie eine falsch verheilte Fersenbeinfraktur können mögliche Ursachen für einen Senkfuß sein.

Die Behandlung eines Senkfußes übernimmt der Orthopäde. Dieser rät dem Patienten dann häufig barfuß zu laufen, Greifübungen mit den Zehen zu machen, und verordnet Ihm die erforderlichen Schuheinlagen, die verhindern sollen, das es zu einem Knick- oder Plattfuß kommt. Bei Einlagen für Erwachsene unterscheidet man zwischen Stütz- und Korrektureinlagen. Einlagen für Kinder animieren und trainieren die Muskulatur des Fußes. Bei den Materialien der Einlagen sollte ebenfalls darauf geachtet werden, das diese nicht zu hart oder aber zu weich sind, weil beides den Füßen mehr schaden als helfen würde.

In den meisten Fällen reicht eine konservative Therapie des Senkfußes vollkommen aus, und macht so eine Operation überflüssig. Fußbäder, Fußgymnastik und eine regelmäßige professionelle Fußpflege sollen ebenfalls die Gesundheit der Füße verbessern.





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