Schuppen

14. Okt 2008 | Von | Rubrik: Haare, Krankheiten und Probleme

Als Schuppen oder Haarschuppen bezeichnet werden meist tote Hautpartikel bezeichnet, die sich von der Kopfhaut ablösen. Sie stellen in den meisten Fällen ein rein ästhetisches Problem dar, und sind nur äußerst selten Symptom einer Hauterkrankung.

Das Schuppen der Haut ist ein natürlicher Prozess, der jedem Menschen zu Eigen ist. Normalerweise sind die Abschuppungen unsichtbar. Störend kann es allerdings werden, wenn sich aufgrund verstärkten Zellwachstums größere Schuppen bilden.

Ursache der Schuppenbildung ist meist eine Unter- oder Überversorgung der Haut mit Fett. Entsprechend werden daher trockene und fettende Schuppen unterschieden. Trockene Schuppen rufen die typischen weißen Hautrückstände auf der Kleidung hervor, sie können von Juckreizen begleitet werden. Männer haben weitaus häufiger unter trockenen Schuppen zu leiden als Frauen.

Fettige Schuppen kleben dagegen im Haar. Auch sie haben normalerweise kosmetische Ursachen, können aber auch auf das so genannte seborrhoische Ekzem verweisen, einen Hautausschlage, unter dem etwa 1-5% der deutschen Bevölkerung leiden. Dieser muss in seinen stärkeren Ausprägungen unbedingt behandelt werden.

Manchmal sind Haarschuppen auch in Hinweis auf einen Pilzbefall am Kopf, in selteneren Fällen kann eine Schuppenflechte, oder Neurodermitis vorliegen. Bei starker oder ungewöhnlicher Schuppenbildung ist es daher zu empfehlen, einen Arzt zu konsultieren.

Gewöhnlichen Schuppen kann dagegen durch eine kontrollierte Hygiene begegnet werden. Dabei sollten die Haare möglichst höchstens jeden zweiten Tag gewaschen werden, wobei mildes Shampoo zu verwenden ist. Auch heißes Föhnen reizt die Kopfhaut unnötig. Liegt leichter Pilzbefall vor, können Antimykotika aus der Apotheke Abhilfe verschaffen.


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