Metabolisches Syndrom

4. Sep 2008 | Von | Rubrik: Herz, Krankheiten und Probleme

Das Metabolische Syndrom ist eine Erkrankung, die sich aus vier Komponenten zusammen setzt und auch oft als tödliches Quartett bezeichnet wird. Die Kombination von Bluthochdruck, Störungen um Fettstoffwechsel, Übergewicht und Diabetes wird als Metabolisches Syndrom bezeichnet und stellt ein hohes Risiko für die Gesundheit des Betroffenen dar. Aufgrund der Kombination steigt die Gefahr von Herz-Kreislauf Erkrankungen enorm an und die Patienten bedürfen einer engmaschigen, ärztlichen Kontrolle, um das metabolische Syndrom in den Griff zu bekommen. Selbst wenn nur drei der vier Komponenten diagnostiziert werden, wird bereits von einem Metabolischen Syndrom gesprochen, wobei die Diabeteserkrankung das größte Risiko der vier Einzelerkrankungen darstellt.

Das Metabolische Syndrom wird zum Leiden der Krankenkassen oftmals viel zu spät diagnostiziert, da die Erkrankungen in ihrem Verlauf lange Zeit keine Beschwerden darstellen. Bluthochdruck tritt oftmals zusammen mit Kopfschmerzen auf, allerdings werden diese dann meist mit Kopfschmerzmitteln behandelt, ohne nach der Ursache zu forschen. Wird der Bluthochdruck irgendwann erkannt, können schon Schädigungen des Herzens stattgefunden haben, was für den Patienten ein hohes Risiko darstellt an der Konoraren Herzkrankheit zu erkranken.

Das Übergewicht ist das sichtbarste Symptom des Metabolischen Syndroms, ab einem gewissen Grad sollte jeder Mediziner aufmerksam werden und den Patienten bezüglich der anderen drei Komponenten des Syndroms befragen und untersuchen. Nur wenn das Metabolische Syndrom rechtzeitig erkannt wird, möglicherweise bevor die Krankheit Diabetes ausgebrochen ist, besteht die Chance auf eine Heilung des Syndroms ohne Folgeschäden für den Patienten.





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