Meningeom – Tumor im Gehirn

4. Nov 2008 | Von | Rubrik: Krankheiten und Probleme, Krebs

Beim Meningeom handelt es sich um einen Tumor im Gehirn, der allerdings in den meisten Fällen glücklicherweise gutartig, und somit auch operabel ist. Wie nahezu jede Krebsart entsteht auch das Meningeom durch entartete Zellen, welche sich dann langsam vermehren. Im Gegensatz zu manch anderen Tumorarten, ist das Meningeom vor allem durch den sehr langsam wachsenden Tumor gekennzeichnet.

Das Meningeom betrifft vor allem Personen ab dem 40. Lebensjahr, wobei Frauen häufiger als Männer von dieser Art Tumor betroffen sind. Während die eigentliche Ursache des Meningeoms noch völlig unklar ist, sind die häufigsten Symptome weitgehend bekannt, obwohl diese zum Teil natürlich sehr unspezifisch sind. Der Patient leidet vor allem unter Kopfschmerzen oder auch Funktionsstörungen wie Seh- oder Hörschwäche auf. Auch epileptische Anfälle können durchaus ausgelöst werden.

Das Meningeom wird in den meisten Fällen nach Auftreten der Symptome und weiterer Verdachtsmomente durch eine Untersuchung mittels Kernspin- oder Computertomografie diagnostiziert.
Da der Tumor oftmals viel Platz fordert, ist er meistens sehr deutlich zu erkennen und zu diagnostizieren.

Hinsichtlich der Therapie steht in erster Linie die chirurgische Entfernung des Meningeom im Vordergrund. Alternativ kann in manchen Fällen auch eine Strahlentherapie durchgeführt werden.

Bei einem Tumor als Erkrankung stellt sich natürlich auch immer die Frage nach den Heilungschancen bzw. der weiteren Prognose. Das es sich beim Meningeom in den meisten Fällen um einen gutartigen Tumor handelt, ist die Prognose hier sehr gut. Nur in ca. zehn Prozent aller Fälle, bei denen der Tumor entfernt worden ist, bilden sich nach einigen Jahren neue Tumore in diesem Bereich.


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