Medulloblastome

9. Nov 2008 | Von | Rubrik: Krankheiten und Probleme

Medulloblastome sind bösartige Tumore, die vor allem bei Kindern vorkommen. Etwa zwanzig Prozent aller kindlichen Tumore sind Medulloblastome. Sie werden meist zwischen dem 2. und dem 9. Lebensjahr entdeckt.

Medulloblastome sind in der hinteren Schädelgrube lokalisiert. Sie entstehen im Kleinhirn bzw. im Kleinhirnwurm und wachsen von dort infiltrierend in die vierte Hirnkammer. Von dort breiten sich die Medulloblastome im Gehirn weiter aus. Ihre Metastasen sind im gesamten Liquorraum zu finden.
Die Ursachen für die Entstehung eines Medulloblastoms sind noch ungeklärt.

Bei einem Medulloblastom können Erbrechen und Kopfschmerzen auftreten. Ist zusätzlich der Hirnstamm betroffen kann es zu Lähmungserscheinung, Sensibilitäts- und Koordinationsstörungen sowie zu Schwindel kommen.

Die Diagnose wird mithilfe der Magnetresonanztomographie, sowie einer Liquoruntersuchung gestellt.
Das Medulloblastom wird operativ entfernt. Nach der OP folgen eine Strahlen- und eine Chemotherapie.
Die Heilungschancen bei einem Medulloblastom sind relativ gut. So liegt die 5- Jahre- Überlebensrate bei 50%. Mit einer Chemotherapie steigen auch die Aussichten auf Heilung.


Lesen Sie dazu jetzt weiter bei Medizin-Blog.net:


  • Kernspintomographie Das Wort “Tomographie” kommt aus dem Griechischen und bedeutet in etwa “Schnittbild”. Mit Hilfe einer Tomographie ist es möglich, Aufschlüsse ...



Mehr zu den Schlagwörtern dieses Artikels:
, , , ,


Achtung: Das Informationsangebot auf www.medizin-blog.net allgemein und auch dieser Beitrag » Medulloblastome (medizin-blog.net) « dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die hier zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden.