Leukämie verstehen | Krebserkrankung von Blutzellen
12. Mai 2009 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: Krankheiten und ProblemeUnter Leukämie versteht man eine Krebserkrankung der Blutzellen. Leukämie wird in zwei Gruppen unterschieden: Die akute lymphatische Leukämie und die chronische Leukämie.
Bei einer akuten lymphatischen Leukämie kommt es zu einer Mutation der weißen Blutkörperchen die sich noch im Wachstum befinden und die für die Abwehr von Viren und Bakterien im Körper zuständig sind. Sie ist die häufigste Form der Leukämie und betrifft besonders oft Kinder vor dem 4. Lebensjahr.
Im Gegensatz zur akuten Leukämie beginnt bei der chronische Leukämie die Veränderung der weißen Blutkörperchen bereits im Knochenmark. Schon dort sich die heranwachsenden Zellen, die Myeloblasten, krebsartig. Die chronische Leukämie tritt erst im Erwachsenenalter auf und die Gefahr daran zu erkranken, steigt mit jedem Lebensjahr.
Die Ursachen für eine Leukämie liegt in der Zerstörung der noch unreifen, weißen Blutkörperchen. Da Blutzellen nur eine begrenzte Lebensdauer haben, muss der Körper ständig neue produzieren. Bei einer Leukämie zerstören bösartige Zellen die neuen Zellen und gelangen statt dieser in den Blutkreislauf, wo sie sich unkontrolliert vermehren. Warum es zu diesem Prozess kommt ist noch immer nicht erforscht. Ein Risikofaktor kann radioaktive Strahlung sein, aber auch genetische Fehler oder Umweltgifte können Leukämie auslösen.
Deutliche Symtome bei Leukämie sind anhaltendes Fieber, starkes nächtliches Schwitzen, ständige Müdigkeit und Gewichtsverlust. Häufig treten Blässe, Schwindel, Atemnot und Herzrasen, Symtome die einer Blutarmut ähneln, auf.
Um eine Leukämie nachzuweisen muss der Arzt entweder eine Blutuntersuchung oder eine Knochenmarkpunktion vornehmen. Auch eine Computertomographie kann Gewissheit bringen.
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