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Kribbeln in den Beinen – Arten, Ursachen, gefährlicher Vorbote?

www.medizin-blog.net am 13. Dezember 2011

Für viele Krankheitssymptome sind heutzutage zahlreiche Untersuchungen notwendig, denn sie können Ursache vieler verschiedener Krankheiten sein, die anfangs vielleicht eher weniger in Betracht gezogen werden. Genauso ist es mit dem Kribbeln in den Beinen, unter dem viele Menschen leiden. Bei Manchen tritt es sehr selten auf, Andere leiden permanent darunter, wissen sich aber keine Erklärung darauf. Auch für Mediziner ist eine eindeutige Diagnose nicht immer leicht, denn das Kribbeln in den Beinen kann sowohl auf organische, als auch auf neurologische Erkrankungen hindeuten.

Kribbeln in den Beinen – viele Menschen kennen das

Kribbeln in den Beinen ist keine seltene Erscheinung und betrifft sicherlich viele Menschen. Meistens ist enormer Stress, eine Panikattacke oder eine ungemütliche Körperposition für das Kribbeln verantwortlich, welches dann aber nach einer gewissen Zeit wieder abklingt. Andere Menschen sind regelmäßig von diesem so genannten Ameisenkribbeln in den Beinen betroffen, welches oftmals zusätzlich mit anderen Symptomen einhergeht.

Während das “eingeschlafene” Bein häufiger vorkommt, weil es durch eine ungünstige Position mit Sauerstoff unterversorgt wurde, sind andere schwerwiegendere Krankheiten, die mit diesen Symptomen einhergehen, unbedingt ärztlich zu kontrollieren. Zum einen können schwere Durchblutungsstörungen, Gehirn- und Rückenmarksprobleme für diese Sensibilitätsstörung in den Beinen verantwortlich sein, aber auch Stoffwechselerkrankungen und psychische Störungen sind mitunter eine Ursache für das lästige Kribbeln in den Beinen.

Kribbeln in den Beinen (© Herbie - Fotolia.com)

Kribbeln in den Beinen (© Herbie – Fotolia.com)

Ursache des Kribbelns in den Beinen

Ein Facharzt wird zunächst sämtliche Ursachen, die eventuell für das Kribbeln in den Beinen verantwortlich sind, abklären. Es ist daher wichtig zu wissen, ob neben dem Kribbeln auch Symptome, wie Kälte und Schmerzen, auftreten. Nicht selten sind kribbelnde Beine eine Begleiterscheinung einer schlecht behandelten Diabetes, eines Bandscheibenvorfalles, von Epilepsien und Infektionen.

Ein eher neueres Phänomen sind die so genannten Restless-Legs, die sich vor allem Nachts bemerkbar machen. Betroffene leiden demnach an einem starken Kribbeln in den Beinen, sobald sie in den Ruhezustand kommen, haben einen starken Bewegungsdrang und erlangen nur Linderung, sobald sie sich fortbewegen. Ärzte sind davon überzeugt, dass ein Eisenmangel und die Einnahme starker Medikamente für die Restless-Legs verantwortlich sind, aber auch erste Anzeichen einer Parkinson-Erkrankung sind nicht auszuschließen.

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