Krebs – der Kampf mit dem Tumor

19. Jul 2008 | Von | Rubrik: Krebs

„Krebs“ ist ein Oberbegriff für alle Krankheiten, bei denen Körperzellen sich unkontrolliert vermehren und wachsen. Dabei wird gesundes Gewebe zerstört und das betroffene Organ wird mit der Zeit in seiner Funktion lebensbedrohlich eingeschränkt. Eine Ansammlung von unkontrolliert gewachsenen Zellen bezeichnet man als Krebstumor, wobei verschiedene Arten von Tumoren existieren. Ein Kennzeichen von Krebs ist es, dass die Krankheit sich im Körper ausbreitet und so genannte Metastasen, Ableger des ersten Tumors, in anderen Körperregionen entstehen. Häufig von Krebs betroffene Organe sind die Lunge, der Magen-Darm-Trakt und die Prostata bei Männern beziehungsweise die Gebärmutter und die Brust bei Frauen. Das Risiko an Krebs zu erkranken steigt durch den Kontakt mit radioaktiver Strahlung oder UV-Licht, durch das Rauchen und durch den Kontakt mit anderen chemischen Stoffen die die Entstehung von Tumoren begünstigen. Darüber hinaus kann auch eine genetische Disposition an Krebs zu erkranken innerhalb einer Familie bestehen.

Das Risiko an bestimmten Krebsarten wie zum Beispiel Darmkrebs zu erkranken kann durch eine ausgewogene Ernährung und das Treiben von Sport gesenkt werden. Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in Industriestaaten und die Behandlung der Krankheit ist sehr aufwendig. Dabei wird meist eine Kombination aus einer operativen Entfernung des Tumors und der Bestrahlung des betroffenen Gewebes angewandt. An Methoden zur Behandlung von Krebs wird intensiv geforscht, zu wurde in den letzten Jahren zum Beispiel eine Therapie mit Viren entwickelt, die das Wachstum der Krebszellen eindämmen sollen. Viele Patienten probieren, ergänzend zu den Verfahren der konventionellen Medizin, Naturheilmethoden zur Behandlung von Krebs aus. Ob eine Krebserkrankung als geheilt bezeichnet werden kann, lässt sich erst sagen, wenn der Patient einige Jahre ohne Rückfall ist.


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