Kopfläuse – Läuse, Nissen und die Behandlung durch Nissenkamm, Shampoos etc.
30. Okt 2008 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: Haare, Kindergesundheit, Krankheiten und ProblemeMan könnte annehmen, dass heute gar kein Befall mit Kopfläusen mehr vorkommt. Dies ist jedoch nicht so. Die kleinen Krabbeltiere treiben nach wie vor ihr Unwesen in den Kopfhaaren. Häufiges Haare Waschen und Körperhygiene haben nur einen sehr geringen Einfluss auf den Befall mit Kopfläusen.
Erste Symptome mit einem Befall von Kopfläusen kann eine juckende, gerötete Kopfhaut sein. Diese nässt, schuppt und kann kleine Bläschen bilden. Um heraus zu finden, ob ein Befall mit Kopfläusen vorliegt sollte man die Haare mit einem feinzinkigen Nissenkamm durchkämmen.
Die Kopfläuse sind 1 bis 3 mm lang, haben eine längliche Form und eine dunkle Farbe. Die Eier der Kopfläuse, die Nissen sehen aus wie kleine Hautschüppchen. Sie sind vor allem daran zu erkennen, dass sie fest mit dem Kopfhaar verbunden sind und sich nur schwer abstreifen lassen.
Häufig sind Kinder vom Lausebefall betroffen. Die Ursache ist meist ein Kontakt mit einem anderen Kind, welches Kopfläuse hat. Wird ein Lausebefall festgestellt sollte sofort eine Haarwäsche mit einem speziellen Shampoo folgen. Da es bis zu 10 Tagen dauern kann, bis die Kopfläuse aus den Nissen schlüpfen ist ein tägliches Kämmen mit dem Nissenkamm unbedingt notwendig. Alle Wäsche- und Kleidungsstücke, die mit dem Kopfhaar Kontakt hatten sollten bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Ist die nicht möglich dies zu tun, kann man Plüschtiere oder Kopfkissen für mindestens 24 Stunden in der Gefriertruhe lagern.
Hat man einen Befall mit Kopfläusen bei Kindern festgestellt, ist es wichtig die Leitung des Kindergartens oder der Schule zu informieren. Nur so können die Ursachen bekämpft und eine weitere Ausbreitung eingedämmt werden.
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