Kleienpilzflechte

19. Aug 2009 | Von | Rubrik: Haut, Krankheiten und Probleme

Die Kleienpilzflechte ist eine harmlose, aber störende Pilzerkrankung der Haut. Ursächlich ist der Hefepilz Malassezia furfur. Begünstigt wird die Pilzbildung durch ein feucht-warmes Klima, starke Schweißbildung und bestimmte Vorerkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes.

Generell kann man sagen, dass sich der Pilz erst ausbreiten kann, wenn das gesamte Immunsystem eines Menschen geschwächt ist. Die Kleienpilzflechte macht sich durch kreisförmige, bräunliche Flecken auf der Haut bemerkbar, die etwas münzgroß sind. Diese Hautveränderungen sind nicht wirklich schmerzhaft, können jedoch einen Juckreiz verursachen. Durch das Kratzen kommte es zu einer oberflächlichen Schuppenbildung auf der Haut. Vor allem die Schweiß- und Talgdrüsen besetzten Hautpartien sind vom Pilzbefall betroffen, dies gilt insbesondere für die Kopfhaut.

Die Kleienpilzflechte ist leicht zu diagnostizieren und wird meist mit einem lokal angewendeten Antipilzmittel erfolgreich behandelt. Die Medikamente werden als Creme, Spray, Lotion, aber auch als Shampoo oder Waschgel angeboten. Nur wenn die Kleienpilzflechte sehr hartnäckig auftritt sollte die Behandlung durch die innere Anwendung eines Antipilzmittels in Tablettenform unterstützt sein. Meist heilt die Kleienpilzflechte jedoch problemlos ab und auch die die verfärbten Hautstellen gleichen sich nach einiger Zeit wieder der normalen Hautfärbung an.


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