Karpaltunnelsyndrom

30. Okt 2008 | Von | Rubrik: Krankheiten und Probleme

Karpaltunnelsyndrom trifft weitaus mehr Menschen wie allgemein angenommen. Vor allem bei Frauen im fünften und sechsten Lebensjahrzehnt tritt dieses Leiden öfters auf. Der Karpaltunnel liegt auf der Handinnenseite in der Gegend der Handwurzel, in diesem befindet sich der Unterarmnerv.

Das Karpaltunnelsyndrom ruft folgende Beschwerden hervor: Schmerzattacken in Arm und Hand (meist nachts), Taubheit, unangenehmes Kribbeln und andere störende Empfindungen im Bereich der ersten drei Finger; die Hand läßt sich frühmorgens nur schwer öffnen; Schwund der Daumenballenmuskulatur und Greifschwäche. Meistens läßt sich keine Ursache feststellen.

Nur bei frühzeitiger Erkennung kann durch eine Unterarm-Mittelhandschiene für die Nacht eine deutliche Besserung erreicht werden. Operativ kann der Nerv aus seinen Verwachsungen gelöst werden. Mit moderner Operationstechnik kann solch ein Eingriff auch endoskopisch ausgeführt werden. Damit wird meist eine Beschwerdefreiheit und ein Kraftgewinn erreicht. Wenn eine ärztliche Behandlung oder eine Operation zu lange hinausgeschoben wird können Dauerschäden vorliegen. Bei spätem operativen Eingriff sind die Operationsergebnisse meist weniger gut.





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