Insektenstiche
9. Sep 2008 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: Krankheiten und ProblemeIn der Sommerzeit ist das Risiko für Insektenstiche besonders hoch. Das schöne Wetter verleitet zum draußen essen, welches häufig Insekten anlockt. Wespen fühlen sich von süßlichen Gerüchen angezogen und umkreisen die Personen. Durch unachtsames weg schlagen der Wespen oder auch Hornissen, werden die Tiere gereizt und stechen zu. Stillzuhalten empfiehlt sich nicht unbedingt bei jeder Person, da diese Tiere die Nervosität spüren und trotzdem zustechen können. Nach dem Stich einer Wespe, Hornisse oder Biene muss der evtl. noch vorhandene Stachel entfernt werden. Sofortiges Kühlen vermeidet eine übermäßige Schwellung und beruhigt die Hautpartie. Allergiker sollten sofort nach einem Insektenstich die nötigen Medikamente einnehmen oder einen Arzt aufsuchen. Eine allergische Reaktion auf einen Insektenstich deutet sich durch übergroße Schwellungen, Quaddeln auf der Haut und durch Kreislaufprobleme und evtl. sogar Fieber an.
Ein Bremsenstich ist wesentlich größer als ein Mückenstich und der Juckreiz ist um einiges stärker. Nach einem Bremsen- oder Mückenstich können Juckreiz lindernde Salben auf die Hautpartie aufgetragen werden. Viele dieser Salben verfügen zusätzlich über einen Kühleffekt. Einige empfindliche Personen reagieren sogar auf solche Insektenstiche allergisch. Eine erfolgreiche Abhilfe gegen Mücken im Haus bieten Fliegengitter und Moskitonetze.
Ein Flohstich übt ebenfalls einen Juckreiz aus, aber die Einstichstelle ist oftmals mehr gerötet als bei anderen Insektenstichen. Diese Art von Insektenstich schwillt nicht großflächig an und kann auch mit Juckreiz lindernden Mitteln eingerieben werden. Nach dem Insektenstich eines Flohs sollte die betroffene Person ein Ganzkörperbad nehmen, damit der Floh wirklich tot ist. Flöhe wandern auf der menschlichen Haut und sind wegen der winzigen Körperform nur schwer auffindbar.
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