Impotenz | körperliche Ursachen oder Psyche?
18. Mai 2009 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: Geschlechtsorgane, Krankheiten und Probleme, MännergesundheitBei Impotenz oder Erektionsstörungen ist der Mann nicht mehr in der Lage, den Geschlechtsverkehr befriedigent durchzuführen. Der Penis versteift sich nur noch unzureichend oder gar nicht mehr.
Das Nervensystem, Hormone, Blutgefäße und nicht zuletzt die Psyche spielen bei einer Erektion eine wichtige Rolle. Daher sind die Ursachen für Impotenz auch so vielschichtig. Bei über 80% aller Männer ab dem 50. Lebensjahr sind körperliche Ursachen für Impotenz verantwortlich. Dazu gehören ein erhöhter Blutdruck und Cholesterinspiegel, Zucker, zu wenig Bewegung oder Übergewicht. Eine nicht unerhebliche Rolle spielt der übermäßige Genuss von Alkohol. Andere Ursachen können Rückenerkrankungen wie ein Bandscheibenvorfall oder hormonelle Störungen sein.
20% aller Männer, besonders der jüngeren Generation bis zum 35. Lebensjahr, leiden häufig unter psychisch bedingter Impotenz. Stress im Beruf, Depressionen und Konflikte sind hier die Verursacher für Erektionsstörungen.
Ärzte sprechen von einer chronischen Impotenz wenn die Erektionsstörungen länger als ein halbes Jahr anhalten und der Geschlechtsverkehr nicht mehr vollzogen werden kann.
Ärzte unterscheiden Impotenz in zwei Gruppen. Bei Erektionsstörungen kann der Geschlechtsverkehr nicht mehr vollzogen werden, da sich das Glied nicht versteift. Bei der anderen Gruppe ist der Geschlechtsverkehr zwar möglich, aber die Ejakulation findet vorzeitig oder extrem verzögert statt. Einige wenige Männer können gar nicht mehr oder nur unkontrolliert ejakulieren, was allerdings sehr selten vorkommt.
Häufig enthält der Samen von Männern die unter Impotenz leiden, nicht genug Spermien was Unfruchtbarkeit bedeutet.
Eine wirksame Therapie hängt immer von der individuellen Art der Impotenz ab.
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erektile Dysfunktion, Erektionsstörung, Potenz, Sexualität, Sperma
