Hypertonie (Bluthochdruck) als Volkskrankheit
23. Mai 2009 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: Krankheiten und ProblemeDie Hypertonie (Bluthochdruck), hat sich mittlerweile schon zu einer Volkskrankheit entwickelt. Fast jeder zweite hat ab einem Alter von 50 Jahren eine Hypertonie.
Von einer Hypertonie spricht man, wenn der Blutdruck einen Wert von 140/90 mmHg. erreicht hat, wobei der normale Wert bei 120/80 mmHg liegt. Diese Normen sind international definiert. Im Gegensatz zu vielen anderen Erkrankungen, können bei der Hypertonie zu etwa 90 Prozent keine Ursachen für den Bluthochdruck zugeordnet werden. In diesen Fällen spricht man von einer essentiellen oder primären Hypertonie.
Bei den verbleibenden restlichen zehn Prozent, spricht man von einer sekundären Hypertonie, deren Ursache meist einer Vorerkrankung oder bestimmter Medikamente zuzuschreiben ist. Risiken für den Bluthochdruck sind unter anderem Rauchen, übermäßiger Alkoholgenuss, Stress, Diabetes, Übergewicht, zu hoher Salzkonsum oder auch Nierenkrankheiten. Nicht zu vergessen sind allerdings auch die Personen die Drogen, hormonelle Verhütungsmittel oder auch Appetitzügler zu sich nehmen.
Das gefährliche an einer Hypertonie aber ist, dass man sie in den meisten Fällen nicht selber spüren kann. Dadurch können Gefäße und Organe schwer geschädigt werden ohne dass die Betroffenen selbst etwas davon spüren. Wenn sich dann später die Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen, Nasenbluten, Schlafstörungen, Angstgefühle oder auch Sehstörungen oder Kurzatmigkeit einstellen, können Organe oder Gefäße schon zerstört sein. Deshalb sollte jeder Mensch seinen Blutdruck regelmäßig kontrollieren lassen. Wenn der Arzt erst einmal eine Hypertonie rechtzeitig festgestellt hat, ist die Behandlung mit Medikamenten heute recht einfach. Die Medikamente sind meist sehr verträglich und man kann damit seinen Blutdruck optimal einstellen.
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