Hautprobleme: Rosazea

2. Sep 2010 | Von | Rubrik: Haut, Krankheiten und Probleme

Bei der Rosazea handelt es sich um eine Entzündung der Gesichtshaut, die vor allem das mittlere Drittel des Gesichtes und daher sehr oft die Nasen-, Wangen- und Kinnpartie betrifft. Meist tritt sie bei Erwachsenen im mittleren Lebensalter auf. Die Erkrankung verläuft meistens sowohl phasenförmig als auch chronisch. Oft kommt es zu Mischformen mit Akne. Zunächst treten bei dieser Erkrankung anhaltende Rötungen und Äderchen auf. Später kann es dann zu Knoten, die sich entzünden können und auch zu flächigen Einlagerungen kommen.

Bei den Betroffenen liegt meist eine gestörte Regulation der Versorgung von Blutgefäßen zwischen dem Gehirn und der Haut des Gesichtes auf. Ursachen können daneben aber auch Magensaftstörungen, Lebererkrankungen, zu starke Sonneneinstrahlung, Stress oder Alkohol sein.

Erfolge bei der Behandlung der Rosazea verspricht ein Abkömmling der Vitamin-A-Säure, das Isotretinoin. Dies Medikament soll die Funktion der Talgdrüsen sowie Entzündungen hemmen. Zudem beseitigt es Ödeme und Pustel. Die Isotretinoin-Behandlung kann auch noch mit Antiandrogenen kombiniert werden.
Auch die Fotoderm-Therapie soll bei Rosazea helfen. Hierbei werden die Äderchen mittels kurzer, intensiver Lichtimpulse veröde, welche die Blitzlampe des Fotoderms erzeugt. Auch lokal verabreichte Antibiotika sollen hilfreich sein.

Durch Rosazea hervorgerufene Ödeme können mittels Lymphdrainage angegangen werden. Bei Rosazea kann aber auch eine innerliche Therapie von Nutzen sein. Hierbei sollen Antibiotika, die über mehrere Wochen eingenommen werden müssen, wirksam sein.


Lesen Sie dazu jetzt weiter bei Medizin-Blog.net:





Mehr zu den Schlagwörtern dieses Artikels:
, , ,


Achtung: Das Informationsangebot auf www.medizin-blog.net allgemein und auch dieser Beitrag » Hautprobleme: Rosazea (medizin-blog.net) « dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die hier zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden.