Haarausfall – und wie erkennt und behandelt man ihn?

3. Sep 2008 | Von | Rubrik: Frauengesundheit, Haarausfall, Haare, Krankheiten und Probleme, Männergesundheit, Schönheit und Kosmetik

Nahezu acht von zehn Männern sind von (meist erblich bedingtem) Haarausfall betroffen. Dabei können Beginn und Ausmaß des Haarausfalls sehr unterschiedlich sein. Der Verlauf ist jedoch fast immer identisch. Zuerst bilden sich die so genannten Geheimratsecken seitlich der Stirn. Später beginnen sich die Haare am Hinterkopf zu lichten. Beide Zonen vergrößern sich und laufen letztendlich zusammen, so dass nur noch die Haare im unteren Kopfbereich erhalten bleiben. Obwohl das lichter werdende Kopfhaar bei Männern im Allgemeinen als etwas ganz normales angesehen wird, leiden viele der Betroffenen stark darunter. Das gilt vor allem für diejenigen, bei denen schon in sehr jungen Jahren kahle Stellen sichtbar sind.

Haarausfall ist jedoch kein typisch männliches Problem. Auch fast 40% der Frauen sind davon betroffen. Bei ihnen ist der Leidensdruck in der Regel deutlich stärker. Das liegt vor allem daran, dass der Haarausfall bei Frauen nicht so früh sichtbar ist und nicht wie bei Männern als etwas ganz normales angesehen wird. Hinzu kommt noch, dass die Haare bei Frauen einen deutlich höheren Stellenwert in Bezug auf Attraktivität und Wohlbefinden haben.

Wie erkennt man Haarausfall?
Jeder Mensch verliert Haare – jeden Tag. Normalerweise wachsen aber auch ständig neue Haare nach, so dass die Gesamtmenge immer ungefähr gleich bleibt. Ein Mensch hat zwischen 100.000 und 150.000 Haare, davon fallen normalerweise täglich bis zu 100 aus. Durch Waschen oder starke Beanspruchung kann sich die Anzahl sogar bis auf etwa 250 erhöhen. Von übermäßigem Haarausfall spricht man, wenn deutlich mehr Haare ausgehen oder sich der Ausfall auf bestimmte Bereiche konzentriert.


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