Fußpilz – weg mit dem Ärger durch Antimykotika

11. Okt 2008 | Von | Rubrik: Füße, Krankheiten und Probleme

Als Fußpilz bezeichnet man eine Infektion der Füße mit Fadenpilzen. Übertragen wird der Pilz durch feinste Hautpartikel, die vom Fuß eines Infizierten stammen. Da sich auch vom gesunden Menschen ständig Hautpartikel lösen, besteht an allen Örtlichkeiten, an denen man sich häufig barfuß aufhält, Infektionsgefahr. Entsprechend wird Fußpilz typischer Weise in öffentlichen Bädern, Umkleiden, oder Gemeinschaftsduschen bis hin zum Bad in der Wohngemeinschaft verbreitet. Des Weiteren gelten dichte Schuhe, in denen sich viel Feuchtigkeit bildet, als Risikofaktor, und Menschen mit schwachem Immunsystem sind häufiger von Fußpilz betroffen.

Fußpilz äußert sich meist durch eine verstärkte Schuppung der Haut am Fußballen, of begleitet von starkem Jucken. Manchmal setzt sich der Pilz auch in den Zwischenräumen der Zehen fest. Auch ist die Haut aufgrund des Pilzbefalles angreifbar, weshalb es zu Entzündungen aufgrund Bakterieller Infektionen kommen kann.

Fußpilz (© Sandor Kacso / Fotolia)

Fußpilz (© Sandor Kacso / Fotolia)

Anhand des Erscheinungsbildes ist der Fußpilz relativ leicht zu diagnostizieren. Eine genauere Untersuchung kann unter dem Mikroskop erfolgen, um die Pilzart zu bestimmen, kann in Einzelfällen auch ein Anzüchten der Kultur sinnvoll sein. Therapiert wird der Pilz durch so genannte Antimykotika, die meist als Salbe aufgetragen werden. Bei stärkerem Befall werden in Ausnahmefällen auch Tabletten verabreicht. Um die Behandlung wirkungsvoll zu unterstützen, ist der Fuß trocken zu halten. Eine Desinfektion von Handtüchern, Socken, und anderen Gegenständen, die regelmäßig mit dem Fuß in Berührung kommen, kann Reinfektionen verhindern.

Da der Fußpilz nahezu nie von selbst abheilt, ist ein Besuch beim Arzt für den Infizierten unvermeidlich. Obwohl eine Fußpilzerkrankung selten gefährliche Infektionen nach sich zieht, kann die Behandlung relativ langwierig werden. Fußpilz Vorbeuge ist daher sinnvoll. Wer darauf achtet, die Füße möglichst trocken zu halten (Baumwollsocken, belüftete Turnschuhe etc…), und es vermeidet, in öffentlichen Räumen barfuß zu gehen, ist schon halbwegs auf der sicheren Seite, bis zur Riesterrente ohne Fußpilz auszukommen.


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