Fleckfieber

2. Sep 2010 | Von | Rubrik: Krankheiten und Probleme

Das Fleckfieber ist eine Infektionskrankheit, die durch Rickettsien-Bakterien verursacht wird. Diese Bakterien werden durch den Kot der Kleiderläuse weitergegeben. Diese Erkrankung ist nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtig. Beim Fleckfieber vermehren sich die Ricksettsien an der Eintrittspforte und werden dann mit dem Blutstrom fortgetragen. Diese Bakterien befallen dann sehr häufig die Zellen von kleinen Blutgefäßen, zum Beispiel in der Haut, dem Gehirn, den Nieren oder dem Herzmuskel.

Das Fleckfieber beginnt meist mit heftigen Kopf- und Gliederschmerzen sowie mit hohem Fieber, das zwei Wochen lang anhalten kann. Hinzu gesellen sich oft noch Bindehautentzündung sowie ein trockener Husten. Am vierten bis sechsten Krankheitstag tritt ein am Rumpf beginnender, fleckiger Hautausschlag auf, der dann auch die Arme und die Beine befällt. Der Kopf, der Hals und die Hand-sowie Fußflächen sind nicht von diesem Ausschlag betroffen. Es kann auch noch zu einer entzündlichen Erkrankung des Herzmuskel kommen, sowie zu Bewusstseinsstörungen, falls das Gehirn ebenfalls befallen ist.

Gute Behandlungserfolge sollen Antibiotika bewirken. Daneben ist aber auch noch für eine ausreichendes Zufuhr von Flüssigkeit zu achten. Aus muss der Elektrolythaushalt ausgeglichen werden. Zudem sollten die Läuse schnell entfernt werden.





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