Durchblutungsstörungen
8. Sep 2008 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: Krankheiten und ProblemeEs gibt verschiedene Arten von Durchblutungsstörungen. Diese können an verschiedenen Körperteilen des Menschen auftreten. Allen Durchblutungsstörungen liegt zugrunde, dass eine Störung des normalen Blutflusses vorliegt. Oftmals liegt eine Arteriosklerose (Arterienverkalkung) zugrunde. Bei dieser Erkrankung findet sich eine erhöhte Fettkonzentration im Blut. Durch Einlagern des Fettes in die jeweiligen Gefäßwände folgt eine entzündliche Reaktion. Gewebe wird dabei zerstört und vernarbt und kann nach Jahren ganz oder zum Teil das Blutgefäß verschließen. Anfangs in den ersten Jahren verursacht die Arteriosklerose keine Beschwerden. Zu Beschwerden kommt es erst, wenn bereits 75% der Arterien verengt / verkalkt sind. Folge davon können dann ein Schlaganfall, eine Durchblutungsstörung der Beine oder eine Herzerkrankung sein.
Durchblutungsstörungen an den Beinen sind schmerzhaft und meist auch die Folge des Rauchens. Bei Belastung treten hier an den Beinen Krämpfe in den Muskeln auf. Der Betroffene muss aufgrund der Schmerzen in den Waden oder an den Fußsohlen immer wieder stehen bleiben. Das Bein ist aufgrund der Durchblutungsstörung blass, teils auch schon bläulich verfärbt und es fühlt sich kalt an. Liegt eine sehr starke oder bereits lang andauernde Durchblutungsstörung vor, können sogar die Zehen absterben. Man erkennt dies daran, dass die Zehen schwarz werden und der Betroffene stärkste Schmerzen hat, die nur mit Medikamenten zu ertragen sind. Die Durchblutungsstörungen an den Beinen kann der Arzt durch das Abtasten des Pulses an bestimmten Regionen der Beine erkennen. Zusätzlich wird oft eine Angiographie (Röntgen der Beinarterien mit Kontrastmittel) durchgeführt. Eine gesunde Lebensführung ohne Rauchen kann Durchblutungsstörungen verhindern und in einem gewissen Maße auch wieder verbessern.
Lesen Sie dazu jetzt weiter bei Medizin-Blog.net:
Mehr zu den Schlagwörtern dieses Artikels:
