Diabetes

4. Sep 2008 | Von | Rubrik: Krankheiten und Probleme

Wer an Diabetes mellitus leidet, hat einen erhöhten Zuckergehalt im Blut, weshalb die Krankheit umgangssprachlich auch Zuckerkrankheit genannt wird. Man unterscheidet zwei Typen des Diabetes: Typ I und II. Die Zuckerkrankheit wird in beiden Fällen durch eine Blutuntersuchung diagnostiziert. Der Typ I-Diabetes tritt überwiegend bei jungen schlanken Menschen auf. Die Betroffenen sind müde, haben ständig Durst, vermehrten Harndrang oder auch Heißhunger. Diese Form der Zuckerkrankheit ist nicht heilbar. Betroffene können aber bei gut eingestelltem Diabetes trotzdem ein halbwegs normales Leben führen. Behandelt wird diese Form des Diabetes durch tägliches Insulinspritzen oder eine Insulinpumpe, die regelmäßig die notwendige Menge an Insulin abgibt.

Der Typ II-Diabetes oder auch Altersdiabetes genannt tritt hingegen meist bei übergewichtigen Personen auf. Die Betroffenen haben hier – im Gegensatz zum Typ I – keinen Mangel an Insulin sondern erhöhte Insulinwerte. Ausgelöst wird diese Diabetesform durch jahrelange Überernährung und Übergewicht. Diese Form des Diabetes verursacht oftmals keine Beschwerden und wird so meist durch Zufall festgestellt. Nur teilweise klagen die Betroffenen über vermehrten Durst, Harndrang oder Heißhunger. Die Behandlung erfolgt hier – je nach Schwere der Erkrankung – durch das Spritzen von Insulin oder die Einnahme von Medikamenten zur Senkung des Blutzuckers.

Bei beiden Formen der Krankheit ist es wichtig, regelmäßig den Blutzucker zu messen. Die Patienten tun dies selbst mehrmals am Tag mit einem Blutzuckermessgerät. Auch eine Ernährungsumstellung kann zumindest beim Typ II-Diabetes schon sehr viel bewirken. Sehr wichtig ist auch die Teilnahme an Diabetesschulungen, die in Krankenhäusern und speziellen Arztpraxen angeboten werden.


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