Besenreiser
1. Sep 2010 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: Beine, Krankheiten und ProblemeAls Besenreiser bezeichnet man kleine Venen, die dicht unterhalb der Hautoberfläche verlaufen und durch die Haut als kleine, rötlichen Flecken, kleine Adern oder Gefäßbäumchen zu sehen sind. Sie sehen wie fein miteinander verästelte Zweige aus- daher auch der Name Besenreiser. Betroffen sind von ihnen vor allem Frauen.
Man findet die Besenreiser hauptsächlich an den Innenseiten der Unterschenkel, an den Fußknöcheln und auf den Oberschenkeln. Oft ist eine angeborene Bindegewebsschwäche die Ursache. Doch auch nach einer Schwangerschaft können diese auftreten. Der Grund hierfür liegt in der Hormonumstellung, denn diese kann in der Schwangerschaft eine Gefäßerweiterung und eine Auflockerung des Gewebes nach sich ziehen. Doch auch durch mangelnde Bewegung, Übergewicht oder eine berufliche Tätigkeit, die vorwiegend im Sitzen oder Stehen ausgeübt wird, können Besenreiser entstehen.
Besenreiser können vom Facharzt durch eine Verödung entfernt werden. Aufgrund der Verwendung von reinem medizinischem Alkohol tritt eine Verklebung der undichten oder porösen Venen ein. Durch die Resorption des ausgetretenen Blutes verspricht man sich dann eine Rückbildung der Besenreiser. Bei nicht sehr stark ausgeprägten Besenreisern können die Betroffenen sich auch einer Laserbehandlung unterziehen. Hierbei werden die Besenreiser mittels eines langwelligen Lasers, der tief in das Gewebe eindringt, behandelt, was ebenfalls zum Verkleben der undichten Venen führen soll. Daneben gibt es noch alternative Behandlungsmethoden. Als homöopathisches Mittel gegen Besenreiser wird eine Essenz namens „Abotanum“ empfohlen. Auch mit Schüßler-Salzen soll man Besenreiser behandeln können. Einen Erfolg verspricht man sich ebenfalls von Cremes mit einem hohen Vitamin K1-Anteil. Dieses Vitamin soll die Gerinnungsfähigkeit und die Beschaffenheit des Blutes positiv beeinflussen. Auch sollen diese Cremes die körpereigenen Enzyme unterstützen. Hiervon erhofft man sich einen positiven Effekt auf die Blutzirkulation, was die Venen entlasten soll.
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