Arteriosklerose – der Ärger mit der Arterienverkalkung

25. Sep 2008 | Von | Rubrik: Krankheiten und Probleme

Bei einer Arteriosklerose verengen und verhärten sich Arterien, indem sich Ablagerungen an ihren Innenwänden festsetzen. Umgangssprachlich nennt man eine solche Erkrankung Gefäßverengung, in der Sprache der Mediziner eine Arteriosklerose. Die Arterien verkalken durch die Ablagerungen und büßen so ihre Elastizität ein. Je mehr Ablagerungen sich an den Innenwänden bilden, desto geringer wird der Durchmesser des Blutgefäßes. Das Blut stößt dadurch auf Hindernisse und wird in seinem Fluss gehemmt.

Je weiter die Verkalkung der Arterie fortschreitet, desto größer ist das Risiko, dass sich das Blutgefäß ganz verschließt. Die Folgen sind ein Herzinfarkt, ein Schlaganfall oder Durchblutungsstörungen in den Beinen. Im Frühstadium verursacht die Arteriosklerose keine Beschwerden. Erst wenn ein deutlicher Rückgang des Blutflusses durch die Gefäße eintritt, kommt es zu Symptomen. So führt beispielsweise eine Arterienverkalkung in den Beinen zu Schmerzen, die zu Beginn nur bei starker Anstrengung auftreten. In einem späteren Stadium fällt selbst das Zurücklegen kurzer Strecken schwer.

Internetportale von verschiedenen Krankenkassen geben Tipps, welche vorbeugenden Maßnahmen ihre Versicherten unternehmen können, um nicht an Arteriosklerose zu erkranken. Zu den vorbeugenden Maßnahmen zählen unter anderem, das Rauchen einzuschränken oder ganz aufzugeben, auf eine fettarme und abwechslungsreiche Ernährung zu achten, bei Übergewicht einige Kilo abzunehmen und regelmäßig Sport zu treiben.





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