Arterienverkalkung (Arteriosklerose)
5. Okt 2008 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: Herz, Krankheiten und ProblemeDie Arteriosklerose, auch Arterienverkalkung genannt, entsteht durch eine Durchblutungsstörung und betrifft – wie der Name sagt – nur die Arterien (nicht die Venen). Begünstigt wird die Arteriosklerose durch eine hohe Fettkonzentration im Blut. Das Fett lagert sich in den Gefäßen ein und verengt mit der Zeit die Arterien. Irgendwann sind die Gefäße verschlossen und können die Gewebe nicht mehr mit ausreichend Blut versorgen.
Meist tritt die Arterienverkalkung bei älteren Menschen auf und äußert sich z.B. durch krampfartige Muskelschmerzen, bläulich verfärbte und kalte Haut an den Beinen, abgestorbenes Gewebe (z.B. schwarze Zehen) usw.
Folgen der Arteriosklerose können Durchblutungsstörungen der Beine, ein Herzinfarkt, ein Apoplex (Schlaganfall) oder auch ein Herzinfarkt sein, weshalb die ersten Anzeichen der Erkrankung unbedingt behandelt werden sollten. Grund für Durchblutungsstörungen sind z.B. das Rauchen, zu wenig Bewegung, zu fettes Essen usw.
Je nachdem, wo die Arteriosklerose auftritt, diagnostiziert der behandelnde Arzt sie z.B. mit Hilfe der Angiographie (Röntgenuntersuchung der Beine mit Kontrastmittel) oder der Doppler-Untersuchung (hier wird die Durchblutung der Beine untersucht). Liegen schwere Durchblutungsstörungen vor, hat dies zur Folge, dass selbst kleine Wunden an den Füßen nicht oder nur langsam heilen. Gerade bei älteren Menschen ist eine gewissenhafte Fußpflege daher unbedingt notwendig, um Folgeschäden zu vermeiden. Sowohl die Behandlung der Arterienverkalkung bzw. der Durchblutungsstörung (z.B. im Rahmen einer Gefäßoperation) als auch die verordneten Durchblutungsfördernden Medikamente werden im Normalfall von den Krankenkassen (sowohl den gesetzlichen als auch den privaten) erstattet.
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