Aphten
Sep 21st, 2008 | Von medizin-blog.net | Medizin & Gesundheit | Rubrik: Krankheiten und Probleme, MundAphten, im Volksmund auch Eiterbläschen genannt, sind Bläschen auf der Mundschleimhaut des Menschen. Sie werden oft durch Viren verursacht und erscheinen als gelb-weißliche Bläschen, die bei Berührung oder bei Kontakt mit bestimmten Lebensmitteln schmerzen. Ist die Immunabwehr besonders geschwächt, können die Aphten recht häufig auftreten. Auch im Zusammenhang mit bestimmten Infektionskrankheiten oder auch Regelbeschwerden können die Aphten auftreten. Je nachdem, an welcher Stelle die Aphten entstehen, sind diese mehr oder weniger schmerzhaft. Meist heilen sie nach etwa ein bis zwei Wochen von selbst ab. Bei starkem Befall kann auch das Schlucken oder Sprechen beeinflusst werden.
Der Arzt sieht sich zur Feststellung der Diagnose die Aphten an und verschreibt schmerzlindernde Salben oder Sprays. Der Heilungsprozess wird dadurch jedoch nicht beschleunigt sondern lediglich die Schmerzen gelindert. Die Behandlung wird von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen bezahlt. Inwieweit die verschriebenen Medikamente von den Krankenversicherungen bezahlt werden, hängt von dem jeweiligen Medikament ab. Jedoch muss nicht jede Aphte ärztlich behandelt werden. Zur Behandlung von Aphten eignen sich auch Hausmittel, wie das Gurgeln mit Salbei oder Kamillenblüten. Oftmals kann die Entstehung von Aphten nicht verhindert werden, jedoch gibt es einige Faktoren, die die Entstehung von Aphten begünstigen können. Dazu zählen Stress, Depression und Schlafmangel.
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