Hundeallergie
7. Mrz 2009 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: AllergienNeben den häufigen Auslösern von Allergien wie zum Beispiel Blütenpollen oder bestimmte Stoffe in Lebensmitteln, gibt es auch die so genannte Tierhaarallergie. In diesen Bereich fällt auch die Hundeallergie. Der Betroffene reagiert also auf Hundehaare mit einer allergischen Reaktion, die durch eine „Überreaktion“ des Immunsystems hervorgerufen wird. Wie bei nahezu allen Allergien, reagiert das menschliche Immunsystem also auch bei der Hundeallergie gegenüber Stoffen, den Hundehaaren, die eigentlich gar nicht schädlich für den Menschen sind. Die Ursachen dieser Allergie sind nicht bekannt, es wird jedoch vermutet, dass häufiger Kontakt mit Hunden in der Kindheit die Allergie auslösen könnte.
Die Symptome einer Hundeallergie gleichen denen anderer Allergieformen in der Art und Weise, dass der Betroffene zumeist bei Kontakt mit den Hunden bzw. Hundehaaren niesen muss, Juckreiz auf der Haut bekommt, die Augen tränen oder ein Hustenreiz entsteht. Die eindeutige Diagnose der Hundeallergie ist mittels des Prick-Tests möglich, indem die auslösenden Stoffe in kleinster Dosierung durch Einritzen der Haut in den Organismus des Menschen gelangen. Zeigt die Hautstelle nach 20 Minuten eine Reaktion in Form einer Rötung, spricht dieses für eine Hundeallergie. Diese Diagnose sollte allerdings noch durch einen Bluttest bestätigt werden.
Die weitere Behandlung der Hundeallergie besteht natürlich in erster Linie darin, den Kontakt mit Hunden zu vermeiden. Nicht wenige Betroffene reagieren übrigens vorwiegend bei langhaarigen Hunderassen allergisch, während kurzhaarige Hunde vielfach keine allergische Reaktion auslösen.
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