Heuschnupfen

3. Dez 2008 | Von | Rubrik: Allergien

Jeder kennt die lästigen Symptome, doch fast niemand findet ein wirklich hilfreiches Mittel gegen tränende Augen, ständig juckende Nasen, allergisch bedingtes Asthma und Co. Dabei ist der Heuschnupfen als solcher nicht nur, wie im Volksmund verbreitet, eine Überraktion des Körpers auf Heu oder Stroh. Mittlerweile haben Forscher viele weitere Faktoren gefunden, die Heuschnupfen hervorrufen können.

Von Medizinern bezeichnet als Pollenrhinopathie, beschreibt dieser Begriff die Saison bedingte Überempfindlichkeit des Körpers auf bestimmte Stoffe, vorwiegend pflanzlicher Herkunft. Dazu zählen unter anderem Birkenpollen, Haselnusspollen sowie verschiedenste Blütenpollen. Im Sommer und Herbst sind es vor allem Getreide und Gräser, die Patienten das Leben schwer machen. Doch auch Lebensmittelallergien oder Hausstaub können sie Wechselwirkungen verstärken und immer neue Syptome auftreten lassen.

Heuschnupfen ist ebenso wie Neurodermitis und Allergie bedingtes Asthma auf eine Überempfindlichkeit des Immunsystems gegenüber bestimmten Substanzen zurückzuführen. Dies kann bereits angeboren sein oder durch bestimmte Einflussfaktoren im Kindheitsalter oder später durch verschiedene Auslöser hervorgerufen werden.

Statistisch betrachtet steigt die Zahl der betroffenen Personen in Deutschland jedes Jahr weiter stark an.

Eine Erkrankung mit Heuschnupfen sollte unbedingt ernst genommen werden, denn ohne Behandlung können schwerwiegende gesundheitliche Folgen bleiben. So kann sich beispielsweise der eigentlich nur wochenweise auftretende Schnupfen zu einem Dauerschnupfen entwickeln und aufgrund stark angegriffener Nasenschleimhäute zu chronischen Entzündungen und Krankheiten führen. Allergisch bedingter Husten kann nach mehreren Jahren ohne Behandlung zu dauerhaftem Asthma führen.

Die Forschung hat bereits viele Möglichkeiten zur Behandlung entwickelt. Einerseits wären da die konventionellen Medikamente aus der Apotheke oder verschiedene homöopathische Mittel. Direkt beim Arzt gibt es die Möglichkeit der sehr wirksamen Hyposensibilisierung. In jedem Fall ist ein Allergietest zu empfehlen.


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