Hausstaub Allergie
2. Sep 2010 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: AllergienDie Hausstauballergie basiert auf einer Überempfindlichkeit der Betroffenen gegenüber bestimmten Eiweißen, die man im Kot der Hausstaubmilbe vorfindet. Wer gegen Hausstaub allergisch ist, reagiert auf diesen Milbenkot mit Beschwerden wie tränenden Augen, einer laufenden Nase, häufigem Niesen oder Asthmaanfällen sowie Atemnot. Wurde eine solche Hausstauballergie diagnostiziert, sollte der Betroffene zunächst den Kontakt mit dem Milbenkot vermeiden.
Da aber sowohl der Hausstaub als auch die dessen Milben in einem Haushalt nie ganz vermieden werden können, verspricht man sich Erfolg von einer Hypersensibilisierung. Bei dieser Therapie wird für einige Zeit eine sich langsam steigernder Dosis des Allergen, das die Krankheit auslöst, subkutan gespritzt. Hierdurch sollen nach etwas zwei bis drei Jahren die allergischen Reaktionen fast ganz verschwunden sein.
Um den Kontakt mit Milbenkot zu vermeiden, können die Betroffenen auch ihren Staubsauger mit einem Mikrofilter versehen, welcher pollendicht ist. Auch wird empfohlen, die ganze Wohnung zweimal im Jahr mit einem Nasssauggerät zu reinigen. Gute Erfolge verspricht man sich auch von Präparaten in Form von Schaum oder Pulver, welche die Milben abtöten. Hilfreich soll es zudem auch sein, wenn es im Schlafzimmer nicht wärmer als 18 Grad ist und zudem die Luftfeuchtigkeit dort unter 50 Prozent liegt.
Auch sollte ein Hausstauballergiker keine Grünpflanzen in seinem Schlafraum stehen haben und dort auch Staubfänger wie zum Beispiel schwere Stoffvorhänge meiden. Empfohlen wird zudem noch, die Matratze mit einem milbendichten Schutzbezug zu versehen, da dieser die Milben von ihrer Nahrung abschneiden soll.
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Milbenallergie, Stauballergie
