AIDS / HIV
24. Sep 2008 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: Krankheiten und ProblemeDie HIV-Erkrankung ist eine Erkrankung des Immunsystems. Das Endstadium dieser Virusinfektion wird Aids genannt. Erst Jahre nach der Infektion kommt es zu Krankheitszeichen, weshalb HIV auch oft als „langsamer Virus“ bezeichnet wird. Die Infektion mit dem HI-Virus erfolgt z.B. durch infizierte Spritzen, durch ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einer infizierten Person sowie selten auch durch Blut und Blutkonserven.
Trotz umfangreicher Aufklärung verbreitet sich das Virus weiterhin. Besonders hoch ist die Ansteckungsgefahr bei Drogenabhängigen und Homosexuellen. Die HIV-Infektion äußert sich zuerst meist durch eine Infektion mit Halsschmerzen, Fieber und Lymphknotenschwellungen. Jahrelang kann der Patient dann beschwerdefrei sein, bis anschließend eine lang andauernde Lymphknotenschwellung auftritt. Im letzten Stadium mit Gewichtsabnahme, Fieber, Durchfällen, Lungenentzündungen, allgemeiner Schwäche usw. wird die Erkrankung dann Aids genannt und führt schließlich zum Tod.
Diagnose und Behandlung von HIV wird sowohl von den gesetzlichen als auch den privaten Krankenversicherungen erstattet. Auch die Kosten für die zugelassenen Medikamente werden von den Krankenkassen übernommen. Zur Feststellung der Diagnose wird ein so genannter Aidstest durchgeführt: Eine Blutuntersuchung, bei der die Viruskonzentration im Blut festgestellt wird. Je nach Stadium der HIV-Infektion gibt es eine Vielzahl an Medikamenten in verschiedenen Kombinationen, die das Virus in seinem Fortschreiten aufhalten können. Eine Heilung ist jedoch nicht möglich, so dass die Vorbeugung umso wichtiger ist. Benutzte Spritzen oder Nadeln sollten keinesfalls ein zweites Mal verwendet werden, Kontakt mit fremdem Blut sollte vermieden werden und bei Geschlechtsverkehr mit fremden Personen sollte ein Kondom sachgemäß verwendet werden.

Ein Kondom ist eine der wirksamsten Mittel, sich vor HIV / AIDS zu schützen © africa - Fotolia.com
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