Affektive Störungen

28. Sep 2008 | Von | Rubrik: Krankheiten und Probleme

Unter dem Begriff affektive Störungen versteht man das Unvermögen eines Patienten, seine Gefühle angemessen stark und einer Situation entsprechend zu kontrollieren (siehe auch emotionale Intelligenz als Soft Skill).

Menschen mit affektiven Störungen sind also entweder unverhältnismäßig freudig erregt und überreizt oder sie sind extrem niedergeschlagen bis depressiv. In jedem Fall sind solche affektiven Störungen behandlungsbedürftig. Eine solche Therapie wird in der Regel auch von der Krankenversicherung übernommen. Im Folgenden soll ein kurzer Überblick über die affektiven Störungen und mögliche Therapien gegeben werden.

Affektive Störungen treten unregelmäßig und verschieden stark auf. Sind diese Störungen des Affekts jedoch chronisch spricht man von so genannten bipolaren Störungen. Das Problem an dieser Krankheit ist nicht nur, dass der soziale Umgang unter dem unkontrollierten Affekt leidet sondern auch, dass der Körper des Patienten quasi in einer permanenten Anspannung und überreizten Stimmung ist. Hierdurch können andere Krankheiten wie zu hoher Blutdruck oder bei Depressionen ein Todeswunsch entstehen. Das Leben des Patienten wird anstrengender und die inneren Organe oder die Seele werden sehr stark belastet.

Affektive Störungen können medikamentös behandelt werden. Dies hat jedoch zumeist nur die Wirkung, dass die Symptome der Krankheit ausgeschaltet werden. Der Patient wird aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nach Beendigung der Therapie erneut erkranken oder ein Leben lang auf Tabletten angewiesen sein. Da es jedoch zumeist keine körperlichen Ursachen für affektive Störungen gibt, ist es sehr schwer, die eigentlichen Gründe für die Krankheit zu ermitteln und zu eliminieren. Dies ist im Namen des Patienten jedoch die anzustrebende Heilmethode, um eine lebenslange Abhängigkeit des Patienten von Medikamenten möglichst verhindern zu können.


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