ADHS – Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom

29. Okt 2008 | Von | Rubrik: Kindergesundheit, Krankheiten und Probleme

ADHS bedeutet Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom und ist eine Störung, die meist schon im Kindesalter deutlich wird. Die Störung ADHS (teilweise auch ADS oder ADD genannt) kann sich zeigen sich durch fehlende oder nur kurzzeitige Aufmerksamkeit, leichte Ablenkbarkeit, geringes Durchhaltevermögen, Lern- und Schulstörungen, impulsives, teilweise auch aggressives Verhalten und Hyperaktivität.

Jungen sind davon etwas häufiger betroffen als Mädchen. Eine Diagnose sollte aber keineswegs leichtfertig gestellt werden, denn nicht jeder zappelige Knabe ist ein ADHS-Kind.

Bei der Diagnose und Überlegungen zum Umgang mit der Störung sollten Eltern bzw. Betroffene, Ärzte, Psychologen und Pädagogen eng zusammenarbeiten. Es gibt verschiedene Ansätze, der ADHS-Störung zu begegnen, sei es medikamentös, mit Psychotherapie, Ergotherapie oder kombinierten Methoden.

Wichtig für betroffene Familien ist es sicher, so gut es eben möglich ist Ruhe zu bewahren, die Kinder nicht auszuschimpfen und ihnen Halt und Sicherheit zu geben. In vielen Fällen werden Probleme durch schlechte Ernährung, Reizüberflutung z.B. durch Fernsehen und Computer und zu wenig Verlässlichkeit im Tagesablauf wie auch in familiären Beziehungen noch verstärkt.

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