Abwehrschwäche – Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten
14. Sep 2008 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: Krankheiten und ProblemeEine Abwehrschwäche oder Immunschwäche muss keine Krankheit sein, öffnet aber die Pforten für Krankheitserreger und Fremdstoffe, die den betroffenen Menschen krank machen. Krankheiten oder der tägliche Stress führen zu einer Abwehrschwäche und zehren die Energiereserven des Körpers auf. Die Medizin unterscheidet zwischen angeborenen Immundefekten, die eher selten vorkommen, und einer erworbenen Abwehrschwäche.
Die Gründe für eine erworbene Immunschwäche sind unter anderem häufige Erkältungen, schlechte und mangelhafte Ernährung und zu wenig oder zu viel Sport. Große psychische Belastungen und zu wenig Schlaf können die Abwehrfunktionen des Körpers ebenfalls drastisch unter Druck setzen. Ein hoher Alkohol- und Zigarettenkonsum schwächen das Immunsystem ebenfalls nachhaltig.
Ein Mensch, der an einer Abwehrschwäche leidet, fühlt sich über einen längeren Zeitraum müde, schlapp und wie gerädert. Es besteht bei ihm eine hohe Anfälligkeit für Infektionen aller Art. Auch Krebserkrankungen können sich leichter im geschwächten Körper festsetzen.
Auf den diversen Internetportalen der Krankenkassen gibt es zahlreiche Tipps, wie Menschen ihr geschwächtes Immunsystem wieder stärken können. Um die Abwehrschwäche zu besiegen, stehen dem Patienten zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Er sollte sich viel in der frischen Luft bewegen, auch wenn gerade nicht die Sonne scheint. Viel frisches Obst und Gemüse gehört in seinen Ernährungsplan. Zwei bis drei Liter Mineralwasser, Tee oder verdünnte Fruchtsäfte halten die Schleimhäute feucht. Wechselduschen und Saunagänge drängen die Abwehrschwäche ebenfalls zurück. Wer sich häufig die Hände wäscht, reduziert die Gefahr einer Infektion deutlich und senkt das Risiko einer Schnupfenerkrankung. Wer auf Alkohol, Nikotin und Drogen verzichtet, kann seine ehemalige Abwehrschwäche in ein gestärktes Immunsystem verwandeln.
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