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Narben von Windpocken

www.medizin-blog.net am 19. Jan 2011 | Rubrik: Haut


Windpocken, eine sehr ansteckende, infektiöse Kinderkrankheit, äußern sich in einem Hautausschlag mit juckenden Bläschen. In der Regel erkrankt man nur einmal an Windpocken, danach ist der Körper immun. Zur Abschwächung des Krankheitsverlaufs gibt es eine Impfung gegen das Varizella-Zoster-Virus.

Die Bläschen der Windpocken bilden sich am ganzen Körper und rufen einen starken Juckreiz hervor. Da in der Regel Kinder an den Windpocken erkranken, wird oft an diesen Bläschen gejuckt, selbst wenn sie wissen, dass dies Narben hervorrufen kann. Sehr schnell bleiben kleine Hautkerben oder Narben zurück, die lediglich dadurch vermieden werden können, dass nicht gejuckt wird. Hierfür lassen sich juckreizstillende Puder oder Salben finden, zum Beispiel sollen zinkhaltige Salben den Juckreiz lindern.

Es gibt allerdings einige Narbenpflegemöglichkeiten, mit denen die Narben kaum bis gar nicht mehr sichtbar werden sollen. Im besten Falle verwachsen die Narben mit der Zeit, vor allem, wenn es nur kleinere Narben waren. Die Behandlung der Narben sollte baldmöglichst nach dem Ende der Erkrankung begonnen werden. Zunächst sollten eng anliegende, scheuernde Klamotten vermieden werden, damit das Hautgewebe nicht immer wieder neu gereizt wird, sondern Zeit und Luft zum Heilen hat. Auch vor direkter, intensiver Sonneneinstrahlung sollten die Narben zunächst geschützt werden. Ebenfalls Besserung versprechen spezielle Narbenpflegecremes, die mit leichter Druckmassage auf die Narben getan werden. Bei kleinen Narben, die wenig stören, aber dennoch sichtbar sind, hilft ein Überschminken, damit sie nicht gesehen werden. In Fällen starker störender Narbenbildung kann natürlich der plastische Chirurg helfen, dies sollte jedoch höchstens der letzte Ausweg sein.





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