Muttermale
31. Okt 2008 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: HautDie normale Haut eines Menschen enthält eine bestimmte Anzahl an Melanoszyten. Diese Zellen sind dafür verantwortlich braune Hautfarbstoffe, wie sie in Muttermalen enthalten sind, zu produzieren. Unterstützt wird diese Bildung von Muttermalen durch Sonnenlicht und durch sich bildendes Melanin. Störungen in diesem Ablauf sind nun dafür verantwortlich, dass einige Menschen mehr und einige Menschen weniger Muttermale auf ihre Haut vorfinden, auch die Farbe und Form der Muttermale wird hierdurch verursacht.
So muss man sich aber keine Sorgen machen, wenn am Körper viele Muttermale vorhanden sein sollten. Vielmehr handelt es sich hierbei um ein rein kosmetisches Problem, welches durch einen Hautarzt mit einem kleinen Eingriff, oder neuerdings auch mit dem Laser (nicht zu verwechseln mit dem andersartigen Augenlaser) beseitigt werden kann.
Aus rein prophylaktischen Gründen, sollte man sich trotzdem seine Haut in regelmäßigen Abständen von einem Hautarzt untersuchen lassen. Diese Untersuchungen werden in vielen Fällen von der Krankenkasse übernommen und ein frühzeitig erkannter Hautkrebs, weißt Heilungschancen von nahezu 100 Prozent auf. Mit einem speziellen Scanner wird die Haut und die Muttermale überfahren und direkt eine Auswertung vorgenommen.
Allgemein lassen sich Muttermale noch halbwegs gut behandeln. Eine Ausnahme bilden Melanome, welche Ähnlichkeiten mit Muttermalen aufweisen und von Laien kaum unterschieden werden können. Im Gegensatz zu einem normalen Muttermal, haben Melanome einen unterschiedlichen Pigmentgehalt und oft einen entzündlichen roten Rand. Hier hilft nur die operative Entfernung, da maligne Melanome sehr schnell Metastasen bilden und dadurch die Heilungschancen sinken.
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