Phake Intraokularlinsen
26. Sep 2008 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: AugenBei den Phake Intraokularlinsen handelt es sich um Kunstlinsen, die in die Hornhaut des Patienten implantiert werden. Sie bestehen regelmäßig aus Kunststoff und gehören zum Bereich der so genannten “refraktiven Chirurgie”, d.h. den Bereich der Chirurgie, der durch operative Eingriffe, pathologisch bedingte Veränderungen der Brechkraft des Auges, auszugleichen versucht.
Die Phake Intraokularlinsen kommen dort zum Einsatz, wo die Laserchirurgie nicht mehr weiterhelfen kann.
Die Implantation einer Kunstlinse ist immer dann angebracht, wenn der Patient entweder unter einer sehr starken Fehlsichtigkeit leidet, die weder durch eine Brille oder Kontaktlinsen befriedigend ausgeglichen werden kann, oder wenn das Tragen beider Geräte für den Patienten Probleme bereitet.
Ein gewisser Vorteil der Phake Intraokularlinse besteht darin, dass sie ohne Entfernung der natürlichen Linse eingesetzt werden kann. Dazu wird unter örtlicher Betäubung mit Augentropfen oder auf Wunsch in Vollnarkose, der Randbereich der Hornhaut aufgeschnitten. Die Kunstlinse wird dann zwischen der Pupille und der natürlichen Linse eingepflanzt. Sie kann auch vor die Pupille, bzw. Regenbogenhaut eingesetzt und mit der Regenbogenhaut verhakt werden. Zur Verheilung wird regelmäßig ein Verband angelegt. Der Hornhautschnitt wird meist belassen und heilt von selbst, manchmal ist
allerdings das Vernähen medizinisch indiziert. Dies wird Fallabhängig vom Ophtalmologen entschieden.
Der Eingriff gilt inzwischen als relativ sicher, dennoch kann es zu Komplikationen kommen, die das Operationsergebnis nachhaltig negativ beeinflussen können. So kann die Hornhautrückfläche geschädigt werden. Daraus kann eine Hornhauttrübung resultieren. Auch der Augeninnendruck kann einen plötzlichen kritischen Anstieg verzeichnen. In manchen Fällen wurde die Trübung der Augenlinse, besser bekannt als Katarakt, beschrieben. Chronische Entzündungen, sowie bakterielle Entzündungen der Schnittstelle, die bis hin zur Erblindung des Auges führen können, sind weitere mögliche Komplikationen des Eingriffs.
Siehe auch:
http://www.intraokulare-linsen.de/
http://www.intraokulare-linse.de/
http://www.gutsehen.de/alterssichtig/index.html
Multifokallinsen bei EuroEyes Augenlaserzentren
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