Kontaktlinsen implantieren?
19. Sep 2008 | Von www.medizin-blog.net | Rubrik: AugenWer eine Brille oder Kontaktlinsen trägt, erwägt vielleicht einen refraktiven chirurgischen Eingriff, um diese etwas lästigen Hilfsmittel auch aus ästhetischer Sicht überflüssig zu machen. Es gibt mittlerweile in allen größeren deutschen Städten Augenlaserzentren, die Behandlungen anbieten, um Fehlsichtigkeit zu korrigieren.
In Zusammenarbeit von Augenärzten, Optikern und Schwestern behebt man in solchen Augenlaserzentren mit hochprofessionellen Methoden Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmungen.
Durchgeführt werden hier Lasik und Lasek Operationen sowie die Implantation von Kontaktlinsen bei speziellen Sehfehlern.
Bei einer Fehlsichtigkeit ist immer die Brechung der Lichtstahlen im Auge verändert, so dass sie fehlerhaft auf die Netzhaut projiziert werden und damit Bilder unscharf erscheinen lassen.
Vor der Entscheidung für einen Eingriff am Auge ist es ratsam, verschiedene Angebote im Preis-Leistungsverhältnis miteinander zu vergleichen. In jedem Fall sollte das Angebot ein detailliertes Informationsgespräch, eine gründliche Voruntersuchung, die Durchführung der Behandlung selbst sowie eventuell notwendige Nachbehandlungen beinhalten. Der Patient muss sich auch darüber klar sein, dass solch ein Eingriff ein gewisses Risiko an Komplikationen birgt.
Bei einer Kontaktlinsenimplantation wird eine aus Kunststoff bestehende Kunstlinse in das Auge eingesetzt, um den Sehfehler zu beheben. Hierbei wird durch einen kleinen Schnitt in die Hornhaut die Linse eingeschoben und danach an der Iris befestigt; der kleine Schnitt wird zum Schluss vernäht.
Im Normalfall werden Augenoperationen mit örtlicher Betäubung durchgeführt und dauern meist nur einige Minuten. Bei einer refraktiven Augenoperation mittels Augenlaser werden beide Augen behandelt; im Unterschied hierzu ist es bei einer Kontaktlinsenimplantation jedoch notwendig, zunächst das eine und etwa zwei Wochen später das andere Auge zu behandeln.
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