Windeldermatitis bei Babys

Dez 30th, 2008 | Von medizin-blog.net | Medizin & Gesundheit | Rubrik: Kindergesundheit

Eine Windeldermatitis wird durch unterschiedliche Bakterien und Pilze ausgelöst, die im feuchtwarmen Klima, das zwischen der empfindlichen Babyhaut und einer Windel existiert, besonders gut gedeihen. Als Hauptverursacher gilt hier der Hefepilz candida albicans.

Im Bereich einer Windel, in dem zarte Babyhaut ständig mit den Ausscheidungen des Körpers in Berührung kommt, entstehen besonders schnell Hautirritationen und Entzündungen. In selteneren Fällen kann auch eine Allergie gegen den Windelstoff die Windeldermatitis auslösen. Ebenfalls begünstigen Durchfall und die Einnahme von Antibiotika Hautreizungen bei Babys.

Tritt eine Dermatitis auf, entzündet sich die betroffenen Hautstellen, werden rot und schwellen an. Nicht selten beginnt die Haut zu nässen. In besonders hartnäckigen Fällen bilden sich sogar Krusten und Bläschen, die aufgehen können und zu bluten beginnen.

Eine Windeldermatitis kann sich sogar bis zum Bauch und den Innenseiten der Oberschenkel ausbreiten. Leicht nachzuvollziehen, dass dies dem Baby unangenehme Schmerzen bereitet.

Eine gesunde Haut und ein gesundes Immunsystem sind jedoch der ideale Schutz vor einer Hautentzündung im Windelbereich. Auch sorgfältiges Trocknen der Haut nach dem Baden und häufiges Windelwechseln schützen Babys Haut vor Entzündungen.

Ist es schon zu einer Dermatitis gekommen, kann die irritierte Haut mit entzündungshemmender Salbe behandelt werden. Zur Vorbeugung macht es gerade im Sommer Sinn, das Baby so oft wie möglich ohne Windeln strampeln zu lassen. Das macht dem Säugling nicht nur Spaß, sondern bringt auch Luft an Babys Po.



Lesen Sie auch im medizin-blog.net:




Tags: , , , ,


Leave Comment

You must be logged in to post a comment.



Achtung: Das Informationsangebot auf www.medizin-blog.net dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die hier zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden.