Hyperaktivität bei Kindern

Mai 27th, 2009 | Von medizin-blog.net | Medizin & Gesundheit | Rubrik: Kindergesundheit

Hyperaktivität ist ein „Zustand“, der bei Kindern immer häufiger auftritt. Sie beruht auf dem Fehlen von Flüssigkeit im Gehirn, was den Informationsfluss zwischen Nerven und Gehirn stört. So kommen nur Teilinformationen an. Das macht die Kinder unruhig. In der Pubertät kann sich dieser Mangel von alleine beheben.

Für die Eltern sind Kinder mit Hyperaktivität eine große Aufgabe. Sie müssen viel beschäftigt werden und schlafen im Allgemeinen auch recht wenig. Die Kinder sind recht ungeduldig und können sich teilweise auch nicht lange auf eine Sache konzentrieren.

Auf jeden Fall sollte die Hyperaktivität von einem Facharzt diagnostiziert werden. Dieser kann auch feststellen, ob eventuell eine Hochbegabung Ursache des Verhaltens sein könnte. Die Symptome sind bei hyperaktiven und hochbegabten Kindern sehr ähnlich. Daher werden Kinder teilweise ruhig gestellt, obwohl sie eher gefördert werden müssten.

Gegen die Hyperaktivität gibt es Medikamente, die den Mangel der Gehirnflüssigkeit ausgleichen können. Da es sich hier auch um Psychopharmaka handelt, sollte man wirklich sicher sein, ob die Einnahme erforderlich ist. Derartige Medikamente können auch andere Folgen mit sich bringen. Daher sollte versucht werden, ohne deren Einnahme auszukommen. Gerade Kinder sind in der Lage, mit den sich ihnen bietenden Umständen leben zu können. Man muss ihnen Hilfestellungen geben, damit sie sich selbst besser verstehen und an ihrem eigenen Verhalten arbeiten können. Das Bedarf allerdings von allen Beteiligten – wie beispielsweise Eltern und Lehrern – sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen.




Leave Comment

You must be logged in to post a comment.



Achtung: Das Informationsangebot auf www.medizin-blog.net dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die hier zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden.